Angeklagte wollte das Blut kosten: Sie hielt sie für einen Klon! Patientin ersticht Patientin

Angeklagte wollte das Blut kosten: Sie hielt sie für einen Klon! Patientin ersticht Patientin

Veronika B. am Donnerstag im Gericht

Foto: Olaf Wagner Teilen Twittern Senden Von: Karin Hendrich 13.01.2023 – 08:09 Uhr

Berlin – Veronika B. (38) erstach eine Mitpatientin (58). Grund: Sie hielt sie für einen Klon, nicht für einen Menschen. Die grausame Tat in der Psychiatrie eines Neuköllner Krankenhauses – seit gestern vor dem Landgericht. Vorwurf: heimtückischer Mord.

11. August 2022, nachts gegen 3 Uhr. Die Deutsch-Bulgarin (leidet an Schizophrenie) will zur Toilette. Trifft sie Heike H. auf dem Flur? Oder ist sie zu ihr ins Zimmer?

„Sie hat mich angegriffen. Mit einem Messer. Und beschimpft“, behauptet die Beschuldigte. Und weiter: „Ich biss ihr in den Arm. Sie ließ das Messer fallen. Es war Notwehr.“ Dann habe sie sich nicht mehr unter Kontrolle gehabt…

Die gruselige Anklage: „Sie stach mindestens fünfzehn Mal in Hals, Kinn, Mundwinkel.“ Und mitten in die Augen! Der unfassbarste Vorwurf: „Sie tat das alles, um das Blut des Opfers zu trinken!“

„Es klingt seltsam, aber so war es“, so Veronika B. „Aber ich trinke kein Blut. Ich kostete nur, ob es echtes Blut ist.“ Weil: „Ich glaubte, sie hat eine Maschine, einen Chip im Kopf. Ich hielt sie nicht für einen Menschen…“

Eine Quelle: www.bild.de

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