Aus dem 3D-DruckerDer Mann im Mond kriegt ein Dach über dem Kopf

Aus dem 3D-DruckerDer Mann im Mond kriegt ein Dach über dem Kopf

Der Supermond am 14. Juni. Wird auf dem Erdtrabant bald gebaut?

Foto: spreepicture Teilen Twittern Senden 17.07.2022 – 13:38 Uhr

Hat der ominöse Mann im Mond etwa bald ein Dach über dem Kopf? Klingt verrückt. Noch verrückter scheint: Sein Haus soll aus dem 3D-Drucker kommen!

Berlin – Möglich machen wollen es das Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin und das Laser Zentrum Hannover e. V. Name des irren Projektes: Moonrise.

La, le, lu, nicht nur der Mond, sicher die ganze Welt schaut zu, wenn in zwei Jahren, so der ambitionierte Plan der Macher, die Mond-Mission starten soll.

Aus dem 3D-DruckerDer Mann im Mond kriegt ein Dach über dem Kopf

Wissenschaftler der TU Berlin und des Zentrums Hannover e. V. (LZH) simulieren das Schmelzen von Mondgestein zu Mondstaub

Foto: Technische Universitaet

Was die Forscher bereits in ihren Laboren unter simulierten Mondbedingungen geschafft haben, soll dann auf dem 384 400 Kilometer entfernten Erdtrabanten ausprobiert werden.

Ein an einem Mond-Rover montierter Roboterarm, ausgerüstet mit einer Kamera und einem speziellen Laser, soll pulverisiertes Mondgestein (sogenanntes Regolith) schmelzen – das Rohmaterial für den 3D-Druck. Gesteuert wird dies von den Forschern auf der Erde per künstlicher Intelligenz.

Neuer Wettlauf zum Mond entbrannt

Warum diese verrückt klingende Idee? Der Grund: 50 Jahre nach Ende des amerikanischen „Apollo“-Programms ist ein neuer Wettlauf zum Mond entbrannt. Denn die geringere Schwerkraft und das Fehlen einer Atmosphäre machen den Mond zu einer idealen Zwischenstation für den Aufbau von Missionen zu weiter entfernt liegenden Zielen im Weltraum.

Aus dem 3D-DruckerDer Mann im Mond kriegt ein Dach über dem Kopf

So wie in der Animation könnte es aussehen: der Spezial-Laser auf dem Mond im Einsatz

Foto: Technische Universitaet

Dafür müssen dort Startrampen, Landeplätze und Gebäude entstehen. „Mit Kosten von bis zu einer Million Dollar pro Kilogramm wäre ein vollständiger Transport des Materials von der Erde auf den Mond extrem kostspielig“, erklärt Moonrise-Projektleiter Jörg Neumann.

Heißt: Die Bauten können günstig als 3D-Druck gefertigt werden. Und das Material dafür liegt umsonst auf dem Mondboden!

Eine Quelle: www.bild.de

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