Berlin hatte 2021 den wenigsten Regen in ganz Deutschland

Berlin hatte 2021 den wenigsten Regen in ganz Deutschland

Die Menge des verbrauchten Trinkwassers entspricht knapp der sechsfachen Wassermenge des Großen Müggelsees Foto: picture alliance / ZB

Weil es im vergangenen Jahr viel geregnet hat, haben Berlinerinnen und Berliner weniger Wasser verbraucht als im Jahr davor.

Zu wenig Regen, zu viel Hitze: Auf den Karten des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Klimaforschung hatte Berlin auch 2021 – das vierte Jahr in Folge – nur eine Farbe: tiefrot – Dürre-Alarm.

► Ein Beispiel: Berlin war im Juni 2021 das wärmste Bundesland Deutschlands. Die Durchschnittstemperatur lag bei 19,4 Grad Celsius, die Sonne schien 240 Stunden.

Aber: Im ganzen Monat fielen nur 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Zwischen 1961 und 1990 lag der Juni-Wert noch bei durchschnittlich 70 Litern/qm.

Bedenklich auch: Im gesamten Jahr 2021 war die Hauptstadt mit rund 560 Litern Regen je Quadratmeter erneut die trockenste Region in ganz Deutschland.

Lesen Sie auch: Endlich wird es wärmer in Berlin und Brandenburg

Trotzdem verbrauchten die Berliner weniger Wasser als im Jahr zuvor. Rund 215 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verkauften die Berliner Wasserbetriebe (BWB) – 8 Millionen weniger als 2020.

Ein wichtiger Grund dafür: Aufgrund großer Niederschlagsmengen vor allem im Juli und August gossen die Menschen laut BWB seltener die Pflanzen in ihren Gärten.

Berlin hatte 2021 den wenigsten Regen in ganz Deutschland

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.