Buckow zeigt, wie Berlin in die Dichte und Höhe wachsen kann

Buckow zeigt, wie Berlin in die Dichte und Höhe wachsen kann

Die Buckower Höfe (Ringslebenstraße) werden verdichtet und aufgestockt Foto: DAVIDS/Sven Darmer

Da Bauland so wertvoll wie Goldstaub ist, muss sich Berlin etwas einfallen lassen. Wie bei den Buckower Höfen im Süden von Neukölln.

Die landeseigene Gewobag lässt das 70er-Jahre-Quartier, das zeitgleich mit der Gropiusstadt hochzogen wurde, um 255 auf 1249 Wohnungen wachsen. Und auch die schon dort wohnenden Mieter haben etwas davon – neue Fenster und Wärmedämmung, neue Bäder, Glasfasernetz.

„Berlin muss in die Breite, in die Dichte und die Höhe wachsen“, forderte Berlins Regierende Franziska Giffey (43, SPD) erneut beim Baustellenbesuch.

Buckow zeigt, wie Berlin in die Dichte und Höhe wachsen kann

Beim Baustellenbesuch (v. l.): Franziska Giffey, Bauministerin Klara Geywitz und Bausenator Andreas Geisel (Foto: DAVIDS/Sven Darmer)

Immerhin 16 Vier- bzw. Sechsgeschosser bekommen eine leichte Holz-Etage obendrauf – nicht alle, wegen der Verschattung. Macht plus 79 Wohnungen.

Ein altes Parkhaus und eine Ladenzeile mit Leerstand wurden abgerissen, stattdessen wachsen bis im Jahr 2023 in den Lücken fünf Neubauten mit 176 Wohnungen (ein bis fünf Zimmer).

Buckow zeigt, wie Berlin in die Dichte und Höhe wachsen kann

Mit Rot sind die Aufstockungen und neuen Gebäude markiert (Foto: GeWOBAG)

„Ein echtes Vorbild, wie knappes großstädtisches Bauland durch Nachverdichtung gewonnen wird“, befand Bundesbauministerin Klara Geywitz (46, SPD).

Buckow zeigt, wie Berlin in die Dichte und Höhe wachsen kann

Im Mai 2021 starteten die Bauarbeiten. Für die Sanierung müssen Mieter 6–8 Wochen in Umsetzwohnungen (Foto: DAVIDS/Sven Darmer)

Was künftige Mieter in den Neubauten zahlen werden? Geförderte Sozialwohnungen gibt’s ab 6,50 Euro/m², ohne Förderung 9,90 bis 11 Euro m². Investiert werden vom Bauherrn rund 150 Millionen Euro.

Die Wohnungen werden zwar noch nicht angeboten, aber Gewobag-Chefin Snezana Michaelis rechnet anders als in der Innenstadt nicht mit einer überbordenden Nachfrage.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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