Das Chaos am BER kam wie erwartet

Das Chaos am BER kam wie erwartet

B.Z.-Redakteur Stefan Peter kommentiert das BER-Chaos am letzten Schultag vor den Osterferien Foto: Ralf Lutter/Wolf Lux

Am letzten Schultag herrschte großer Ansturm am BER. Und der Flughafen ging wieder einmal, in die Knie. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteur Stefan Peter.

Am Freitag kam es am BER, wie es kommen musste: Zum Beginn der Osterferien herrschte Chaos, Wut und Verzweiflung.

Für viele Passagiere begann der Start in den Urlaub mit der großen Frage, ob sie ihren Flug überhaupt erreichen. Einige hatten tatsächlich Pech und blieben am Boden.

Grund, wieder einmal: Technik-Probleme. Diesmal war es (angeblich) ein defektes Gepäckband. Aber das ist eigentlich egal – am BER gibt es immer ein Problem.

Hinzu kommt das Unvermögen der Bundespolizei, für zügige Sicherheitskontrollen zu sorgen. Die hat man an private Unternehmen ausgelagert – die oft zu wenig Personal einsetzen. So kann stets einer dem anderen die Schuld für das Chaos in die Schuhe schieben.

Den BER als Provinzflughafen zu bezeichnen, wäre ungerecht – in der Provinz geht es oft viel weniger chaotisch zu als in der Hauptstadt. Einer der drei Gesellschafter des BER ist das Land Berlin. Der Senat sollte also endlich mehr Verantwortung übernehmen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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