Das kann Berlin von Amsterdam lernen

Das kann Berlin von Amsterdam lernen

Fahrräder an einem Bahnhof in Amsterdam Foto: Ralf Lutter

Fahrräder, Fahrräder und noch mehr Fahrräder. Bei uns in Berlin? Nee, in Amsterdam (Niederlande). Dort wird das Motto Fahrradstadt noch so richtig gelebt.

B.Z.-Fotograf Ralf Lutter schoss das Foto, als er vor einigen Tagen dort war. Die meisten Räder stehen gut sortiert an Fahrradständern, die teilweise auch in einem Freiluft-Parkhaus aufgebaut wurden. Dazwischen: ein roter Kleinwagen. 

In Berlin kann man von so viel Rad-Komfort nur träumen. Hier wird nach wie vor am Ausbau von Fahrrad-Abstellanlagen gearbeitet. Im Koalitionsvertrag steht dazu: „Damit der ÖPNV vermehrt genutzt wird, sollen Fahrradparkplätze und -parkhäuser an wichtigen ÖPNV-Stationen, besonders im äußeren Stadtgebiet, geschaffen werden.“

Und weiter: „Die Koalition setzt sich für die Erarbeitung eines länderübergreifenden Konzepts mit dem Ziel einer Ausweitung von Park&Ride beziehungsweise Bike&Ride in Berliner Außenbezirken und Brandenburg ein. Die Koalition wird eine Erleichterung der Fahrradmitnahme im ÖPNV prüfen.“

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Rechtliche Grundlage für diesen Ausbau ist das Mobilitätsgesetz (§ 47). Dieses sieht vor, dass „50.000 Fahrradstellplätze an den Stationen und Haltestellen des ÖPNV sowie weitere 50.000 Fahrradstellplätze im öffentlichen Raum, insbesondere an sozialen und kulturellen Einrichtungen, an Schulen und Einzelhandelseinrichtungen bis zum Jahr 2025 eingerichtet werden“.

Neben der Senatsverwaltung und den Bezirken arbeite auch die landeseigene GB infraVelo GmbH an dem Ausbau von Fahrrad-Abstellanlagen. 

Aber darauf, dass es in der Hauptstadt so aussieht wie in Amsterdam, dürfen die Berliner wohl noch lange warten.

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Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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