Die BVG hat falsche Prioritäten

Die BVG hat falsche Prioritäten

Die Verkehrssenatorin sollte sich endlich um den ÖPNV kümmern, meint Jan Schilde Foto: Ralf Lutter/B.Z.-Montage

Nachdem die BVG ein Teil des Linienbusverkehrs an neue Unternehmen vergeben hat, herrscht teilweise Chaos. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redaktionsleiter Jan Schilde.

Es ist ein Desaster, das hätte vermieden werden können. Das Unternehmen nennt es Anlaufschwierigkeiten. Unprofessionalität wäre das richtige Wort.

Während die staatliche BVG viele Millionen für Social Media und Image-Kampagnen ausgibt, scheinen Fahrgäste und soziale Verantwortung nicht so wichtig zu sein.

So schmiss man also aus rein wirtschaftlichen Erwägungen ein Berliner Unternehmen raus, das seit 30 Jahren seine Busse in Berlin fahren ließ, treibt es in die Pleite und ersetzte es durch ein Unternehmen, das offensichtlich die geforderte Leistung gar nicht erbringen kann.

Die Leidtragenden sind mal wieder die Fahrgäste, insbesondere in den Außenbezirken. Die Verkehrssenatorin sollte sich endlich um den ÖPNV kümmern.

Die BVG hat falsche Prioritäten

 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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