Die Mieten sind die neue soziale Frage

Die Mieten sind die neue soziale Frage

Die Politiker sollten bezahlbare Mieten in Berlin wieder möglich machen, findet Hildburg Bruns, Leiterin Kommunales bei B.Z. Foto: Groth Gruppe

Um 3,4 Prozent stiegen die Mieten im vergangenen Jahr in Berlin, bezahlbare Wohnungen sind immer seltener zu finden, viele Menschen können sich den Umzug nicht leisten. Dazu ein Kommentar von Hildburg Bruns, Leiterin Kommunales bei B.Z.

Leben wir bald wie Japaner? Dort sind Wohnungen winzigst! Das Leben findet outdoor statt.

Wir haben in den letzten Jahrzehnten auf immer größerem Fuß gelebt – seit den 50er-Jahren steigerte sich der Pro-Kopf-Wohnraum von 15 auf 50 Quadratmeter.

In Berlin bringt BBU-Chefin Kern jetzt eine Quadratmeter-Begrenzung ins Spiel. Das würde den Flächenverbrauch beim Neubau eindampfen, bei zu groß gewordenen Wohnungen zum Umzug zwingen.

Nach der nächsten Nebenkostenabrechnung wird sich mancher wünschen, er hätte schon jetzt eine kleinere Wohnung. Schon die Kaltmieten sind nach einem kurzen Zwischenstopp während der kurzen Mietendeckel-Phase wieder im Aufwärtstrend, wie ein neuer Wohnungsmarktreport zeigt.

Die Mieten sind die neue soziale Frage, beten mittlerweile Politiker jeglicher Couleur herunter. Ihr Auftrag, bitte!

Die Mieten sind die neue soziale Frage

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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