Die Sparpolitik des Senates schadet den Rettungsdiensten

Die Sparpolitik des Senates schadet den Rettungsdiensten

Foto: spreepicture

Seit Jahren muss die Berliner Feuerwehr immer häufiger den Ausnahmezustand ausrufen, fahren die Rettungskräfte an der Belastungsgrenze. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteurin Katharina Metag.

Nur ein verfügbarer Rettungswagen für die komplette Stadt und fast vier Millionen Berliner. Kein Horror-Szenario, sondern bittere Realität am Dienstagabend. Laut Behörde nur für wenige Minuten. Aber Minuten, die im Zweifel über Leben und Tod entscheiden.

Regelmäßig fahren die Kräfte im Rettungsdienst an der Belastungsgrenze. Regelmäßig läuft unbemerkt von den meisten Berlinern die Feuerwehr im Ausnahmezustand.

Dann sind kaum noch Rettungswagen verfügbar. Das ist die Folge der dauernden Sparpolitik des Senates Anfang der Nullerjahre und der Fehlstrukturierung der Behörde. Immer mehr hoch bezahlte Häuptlinge und immer weniger Indianer, die sich für Billig-Löhne die Gesundheit ruinieren, auf Zeit mit der Familie verzichten und ihre Leben riskieren, um unsere zu schützen.

Wir brauchen dringend Investitionen in Ausbildung und Löhne, statt zu sparen, bis es kracht!

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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