Eröffnung der Gigafactory in Brandenburg – ein neuer Maßstab

Eröffnung der Gigafactory in Brandenburg – ein neuer Maßstab

B.Z.-Redaktionsleiter Jan Schilde kommentiert die Eröffnung der Gigafactory von Tesla in Brandenburg Foto: dpa/Lohse (B.Z.-Collage)

Es ist eines der wenigen Projekte, bei dem die Macht der Möglichkeiten siegt. Zweieinhalb Jahre nach Verkündung und nach nicht einmal zwei Jahren Bauzeit (in Coronazeiten) geht das Tesla-Werk tatsächlich an den Start.​

In diesem Bundesland, in dem bisher fast alle „Leuchtturm-Projekte“ in einem Desaster endeten, die einzig Steuergelder verbrannten, statt Arbeitsplätze zu schaffen.​

Ohne berechtigte Kritik in Sachen Umweltschutz und diesbezügliche behördliche Maßstäbe in Deutschland beiseitezuschieben, dieser Erfolg war nur möglich, weil man hier ernsthaft mit dem Investor zusammengearbeitet hat, ihm Möglichkeiten eröffnete, die in der Regel unmöglich erscheinen.​

Der Fall Tesla sollte Maßstab für alle zukünftigen Großprojekte sein. Nur so können wir wirtschaftlich mit anderen Standorten in Europa mithalten.​

Und es gibt noch die weitere Erkenntnis für die Region, dass Berlin und Brandenburg zusammen richtig stark sind.​ Die Anziehungskraft der Metropole Berlin und die Möglichkeiten Brandenburgs sind ein echter Standortvorteil. Ein gutes Argument für die Wiederbelebung der gescheiterten Fusionspläne.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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