Frauen-Fußball-EM 2022 : England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

Deutschland trifft am Mittwoch auf Frankreich + Klara Bühl positiv auf Corona getestet + Fast zehn Millionen sehen deutsches Viertelfinale + Mehr im Newsblog.

Frauen-Fußball-EM 2022 : England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

Georgia Stanway und Alex Greenwood feiern Englands Finaleinzug.Foto: Molly Darlington/Reuters

Die Fußball-Europameisterschaft in England läuft seit dem 6. Juli. Wer den Titel holt, entscheidet sich am 31. Juli. (Alle News gibt es hier in unserem Blog).

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Frauen-Fußball-EM 2022 : England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

Frauen-Fußball-EM 2022 : England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

Englands Spielerinnen jubeln über das Tor zum 4:0.   Bild: Nick Potts/dpa Die englischen Frauen haben bei der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land nach einem furiosen Auftritt das Endspiel erreicht. Die Lionesses setzten sich im Halbfinale in Sheffield am Dienstagabend mit 4:0 (1:0) gegen Schweden durch und stehen erstmals seit 2009 im EM-Finale. Beth Mead (34. Minute), Lucy Bronze (48.), Alessia Russo (68.) – mit einem Traumtor per Hacke – und Fran Kirby (76.) trafen für das Team von Trainerin Sarina Wiegman. 
Im Finale trifft England nun am Sonntag im Londoner Wembley-Stadion auf Deutschland oder Frankreich. Der Gegner wird am Mittwochabend in Milton Keynes ermittelt. Vor 28.624 begeisterten Zuschauern im Stadion Bramall Lane erwischte der Weltranglisten-Zweite Schweden den besseren Start und setzte England früh unter Druck. Schon in der ersten Minute musste Englands Torhüterin Mary Earps einen Schuss von Ex-Bayern-Profi Sofia Jakobsson klären.

Erst nach dem Führungstor durch Mead übernahmen die Gastgeberinnen die Kontrolle. Mead lieferte auch die Vorlage für Bronzes Kopfball zum 2:0. Die eingewechselte Russo scheiterte frei vor dem Tor an Hedvig Lindahl, verwertete dann aber den Abpraller und tunnelte die schwedische Keeperin mit einem sehenswerten Hackentreffer. Schweden war geschlagen, und bei Kirbys Schuss aus 20 Metern patzte Lindahl. (dpa) Kein Beitrag vorhanden

Erstes Halbfinale zwischen England und Schweden

Im ersten Halbfinale der EM treffen heute um 21 Uhr in der Bramall Lane in Sheffield die Gastgeberinnen aus England auf Schweden. Während England im bisherigen Turnierverlauf mit Offensivpower überzeugte und das Spiel dominieren möchte, hofft Schweden, aus einer kompakten Defensive heraus zu Kontern zu kommen.

Klara Bühl wurde positiv auf das Coronavirus getestet

Fußball-Nationalspielerin Klara Bühl ist einen Tag vor dem EM-Halbfinale positiv auf das Coronavirus getestet worden und wird die Partie gegen Frankreich verpassen. Dies teilte der DFB am Dienstag mit. „Sie ist aktuell symptomfrei und wurde umgehend isoliert. Weitere Testungen des kompletten Teams und Staff fielen negativ aus“, hieß es vom Verband. Die 21 Jahre alte Offensivspielerin des FC Bayern München hatte bisher alle vier Spiele von Anfang an bestritten und beim 2:0-Sieg gegen Spanien auch ein Tor erzielt.

„Positiv und trotzdem positiv!“, schrieb Bühl in einer ersten Reaktion in den sozialen Medien. „Mein Team wird morgen das Stadion zum Feiern bringen und euch mit großartigem Fußball begeistern! Ich freue mich jetzt schon auf das Spiel und werde alles geben um bald wieder mit den Mädels auf dem Platz stehen zu können!“

Bei der EM war bereits Torjägerin Lea Schüller positiv auf das Virus getestet worden. Sie ist inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen. Mit Ausnahme von Bühl stehen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg alle Akteurinnen zur Verfügung. Bühl könnte am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ/ZDF und DAZN) von Jule Brand ersetzt werden. (dpa)

Millionenpublikum schaut letztes Viertelfinale

Das ZDF erreichte mit dem letzten Viertelfinale der Frauenfußball-EM ein größeres Millionenpublikum. 3,87 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (18,6 Prozent) verfolgten ab 21 Uhr, wie Frankreich mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen die Niederlande das letzte Ticket fürs Halbfinale löste. (dpa)

Frankreich ist deutscher Halbfinal-Gegner

Frankreich ist der Halbfinalgegner der deutschen Fußballerinnen bei der Europameisterschaft in England. Das deutlich überlegene Team um Kapitänin Wendie Renard setzte sich am Samstagabend im Viertelfinale gegen den Titelverteidiger und WM-Zweiten Niederlande mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung durch. Damit spielen die Französinnen am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ/ZDF und DAZN) in Milton Keynes gegen die DFB-Frauen um den Einzug ins Endspiel, das am 31. Juli im Wembley-Stadion von London ausgetragen wird.

Im New York Stadium von Rotherham traf Eve Perisset erst in der 102. Minute per Foulelfmeter für die Auswahl von Trainerin Corinne Diacre. Frankreich steht damit zum ersten Mal in seiner EM-Historie unter den besten Vier.

Auch ohne ihre Starstürmerin Marie-Antoinette Katoto (Kreuzbandriss) machten die Französinnen von Anfang an Druck, vergaben aber jede Menge Chancen: Sandie Toletti knallte freistehend aus zehn Metern den Ball auf die Ränge, Delphine Cascarino traf den Pfosten, dann rettete eine Niederländerin beim Schuss von Melvine Malard auf der Torlinie.

Das Oranje-Team konnte wieder Rekordtorjägerin und Kapitänin Vivianne Miedema einsetzen. Die 26-Jährige vom FC Arsenal hatte die beiden letzten Gruppenspiele aus der Corona-Quarantäne verfolgen müssen. Die frühere Bayern-Spielerin blieb aber weitgehend wirkungslos. In der Oranje-Startelf standen mit Dominique Janssen, die den entscheidenden Strafstoß verursachte, und Lynn Wilms auch zwei Spielerinnen vom deutschen Meister VfL Wolfsburg sowie Lineth Beerenstyn vom FC Bayern, für die nach der Pause die Wolfsburgerin Jill Roord stürmte.

Nach der Pause sorgte die 1,87 große Abwehrchefin Renard vom Champions-League-Sieger Olympique Lyon mit einer Reihe von Kopfbällen für Gefahr. Einen davon lenkte Torhüterin Daphne van Domselaar kurz vor Ende der regulären Spielzeit gerade noch so um den Pfosten. (dpa)

Schwedens Fußballerinnen bejubeln EM-Halbfinale

Der Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft dank des Last-Minute-Treffers von Linda Sembrant hat Schwedens Fußballerinnen emotional überwältigt. „Totaler Wahnsinn“ sei es gewesen, sagte die Siegtorschützin dem schwedischen Sender SVT. Die 35-jährige Abwehrspielerin von Juventus Turin hatte am Freitagabend in Leigh die Schwedinnen mit ihrem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 1:0 (0:0)-Erfolg im Viertelfinale gegen Außenseiter Belgien geschossen.
Absolut unglaublich“, befand Stina Blackstenius, deren schön herausgespieltes Tor in der 27. Minute nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt worden war. So mühte sich der Favorit trotz großer Überlegenheit gegen die tapfer kämpfenden und vor allem defensiv starken Belgierinnen zu einem Zittersieg.

„Ich kann gar nicht beschreiben, wie es sich angefühlt hat, es waren so viele Emotionen auf einmal“, sagte Magdalena Eriksson, die beim FC Chelsea unter Vertrag ist, der Zeitung „Dagens Nyheter“. „Ich habe mich noch nie nach einem Tor gefühlt, als wollte ich anfangen zu weinen, aber heute war es so.“ Die mentale Stärke und der Zusammenhalt des schwedischen Teams sei sehr besonders.

Schweden war als drittes Team nach England und Deutschland ins EM-Halbfinale eingezogen. Der Titelgewinner von 1984 spielt nun am Dienstag in Sheffield gegen Gastgeber England um den Einzug ins Endspiel am 31. Juli im Wembley-Stadion von London.

Schweden gewinnt Viertelfinale gegen Belgien 

Schweden ist nach England und Deutschland in das Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft der Frauen eingezogen. Der Titelgewinner von 1984 mühte sich am Freitagabend vor rund 7500 Zuschauern in Leigh im Viertelfinale zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Außenseiter Belgien. Das entscheidende Tor für das Team von Trainer Peter Gerhardsson erzielte Linda Sembrant in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Die Schwedinnen spielen nun am Dienstag in Sheffield gegen Gastgeber England um den Einzug ins Endspiel am 31. Juli im Wembley-Stadion von London. Belgien hatte es dank eines 1:0 im letzten Gruppenspiel gegen Italien ins Viertelfinale geschafft, konnte aber gegen den Turnier-Mitfavoriten nur wenige Akzente setzen.

Dabei musste Schweden auf die Abwehrspielerinnen Hanna Glas vom FC Bayern München und Emma Kullberg (Brighton & Hove Albion Women FC) wegen positiver Corona-Tests verzichten, war aber trotzdem über weite Strecken das dominante Team. Ein Treffer von Stina Blackstenius wurde in der 27. Minute nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

Bei Belgien schoss Tine De Caigny von der TSG 1899 Hoffenheim das so wichtige 1:0 gegen Italien, die Stürmerin blieb aber gegen Schweden harmlos. Der Außenseiter beeindruckte vor allem durch seine Defensivqualitäten, mit denen er den Schwedinnen bis in die Nachspielzeit alles abverlangte. (dpa)

Rekordwert: Fast zehn Millionen sehen deutschen Sieg gegen Österreich

Die Live-Übertragung vom 2:0-Sieg der DFB-Frauen bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Österreich ist nur knapp an der Zehn-Millionen-Grenze gescheitert. 9,5 Millionen Menschen sahen am Donnerstagabend in der ARD den Einzug ins EM-Halbfinale, sorgten für einen Marktanteil von 38,2 Prozent und einen Rekord.

Das Spiel war nach Angaben der AGF-Videoforschung die erfolgreichste TV-Sendung des Tages und erzielte die bisher beste Reichweite eines EM-Spiels der Frauen im deutschen Fernsehen. Bei den bisherigen drei Partien der DFB-Auswahl in England schauten durchschnittlich 6,58 Millionen zu. Der Topwert der vorherigen EM lag beim Spiel gegen Russland bei einer Reichweite von 7,06 Millionen.

In Österreich verfolgten auf ORF 1 im Schnitt 894 000 Menschen das EM-Spiel – bei 41 Prozent Marktanteil. (dpa) Klara Bühl wurde trotz ihrer vergebenen Großchance kurz vor Schluss zur Spielerin des Spiels gewählt. Hier unser Spielbericht zum 2:0-Sieg des DFB-Teams im Viertelfinale über Österreich Im Halbfinale trifft Deutschland nun nächsten Mittwoch um 21 Uhr auf den Gewinner des Viertelfinals zwischen Frankreich und den Niederlanden. Das war ein Arbeitssieg aus Sicht der Deutschen. Österreich verlangte dem DFB-Team alles ab und war zwischenzeitlich mit drei Lattentreffern etwas unglücklich. Am Ende profitierte Deutschland von zwei Fehlern der Österreicherinnen. Abpfiff. Deutschland gewinnt 2:0 gegen Österreich und steht im Halbfinale der EM!

Frauen-Fußball-EM 2022 : England nach 4:0-Spektakel gegen Schweden im EM-Finale

Deutschland feiert den Sieg über Österreich.   Bild: Imago

Letzter Wechsel bei Deutschland

Voss-Tecklenburg dreht an der Uhr und bringt Sophia Kleinherne und Sydney Lohmann für Svenja Huth und Felicitas Rauch. Weitere Beiträge

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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