Großbrand im Grunewald : Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz – Löscharbeiten gehen weiter

Feuer läuft Richtung Avus + Einsatz wohl bis Freitag + Sperrkreis von 1000 Metern + Giffey stellt Sprengplatz-Standort in Frage + Liveblog.

Großbrand im Grunewald : Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz – Löscharbeiten gehen weiter

Wasserwerfer der Polizei unterstützen die Löscharbeiten der Feuerwehr im Grunewald.Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Nach einem Feuer und mehreren Explosionen auf einem Spreng- und Versuchsplatz der Kampfmittelbeseitigung der Polizei ist im Grunewald am frühen Donnerstagmorgen der umliegende Wald in Flammen geraten. Das Feuer in Nikolassee hat sich bis zum späten Nachmittag deutlich ausgeweitet, 50 Hektar sind laut Feuerwehr inzwischen von Brand oder Rauch betroffen.

Die Feuerwehr ist im Großeinsatz und hat wegen anhaltender Explosionen einen Sperrkreis von 1000 Metern eingerichtet.

Polizei und Feuerwehr zufolge bleibt die Avus voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und Potsdam ist zum Teil unterbrochen. (Mehr unten im Liveblog.)

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Großbrand im Grunewald : Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz – Löscharbeiten gehen weiter

Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz im Grunewald 

Durch den Brand im Grunewald ist es auf dem Sprengplatz der Polizei am frühen Abend erneut zu Explosionen gekommen. Sie seien auch in 1,2 Kilometer Entfernung gut zu hören gewesen, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein der Deutschen Presse-Agentur. Die Detonationen seien bemerkt worden, während ein Spezialroboter der Bundeswehr den Sprengplatz erkunden sollte. Der Einsatz sei deshalb abgebrochen worden. Auch anschließend habe es noch mehrere Detonationen gegeben.

Die Löscharbeiten innerhalb der Sicherheitszone rund um den Sprengplatz, mit denen die Feuerwehr am späten Nachmittag begonnen hatte, gingen dagegen weiter, sagte Kirstein. Der Sperrkreis hat einen Radius von 1000 Metern. Nach Angaben der Feuerwehr sind durch den Brand im Grunewald rund 50 Hektar betroffen. Allerdings brenne nicht die gesamte Fläche, ein Teil sei nur verraucht. (dpa) Kein Beitrag vorhanden

CDU-Chef Wegner fordert gemeinsamen Sprengplatz für Berlin und Brandenburg 

Berlins CDU-Landeschef Kai Wegner hat Verhandlungen mit Brandenburg über einen gemeinsamen Sprengplatz beider Länder gefordert. Aus dem Brand im Grunewald auf und rund um den Sprengplatz der Berliner Polizei müsse man die richtigen Konsequenzen ziehen, sagte Wegner in der rbb-„Abendschau“ am Donnerstag. 
„So ein Sprengplatz gehört nicht in ein Naherholungsgebiet“, sagte der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende. Es habe immer wieder viele Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern darüber gegeben. „Jetzt müssen Verhandlungen mit Brandenburg geführt werden. Ich hoffe, dass wir da zu gemeinsamen Ergebnissen kommen“, sagte Wegner.

„Das Entscheidende ist, dass man nicht Brandenburg sagen kann: Wir bringen euch unsere Bomben. Das wird nicht funktionieren“, so der CDU-Politiker. „Da muss Berlin auch Kosten tragen, das muss man sich teilen.“ Notwendig sei künftig eine Zusammenarbeit, was Sprengstoff und Bombenfunde angehe. (dpa)

S7 zwischen Grunewald und Wannsee weiter unterbrochen

Die S-Bahn Berlin teilt mit, dass wegen des Brandes “der Zugverkehr der Linie S7 zwischen Grunewald und Wannsee weiterhin unterbrochen” ist. Zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof würden die Züge der Linie S7 nur im 20-Minuten-Takt fahren. 

Die S-Bahn empfiehlt folgende Umfahrungsmöglichkeiten:

  • zwischen Friedrichstraße und Wannsee die Züge der Linie S1
  •  zwischen Westkreuz und Wannsee die Züge der Linien S41, S42, S46 sowie S1 mit Umsteigen in Schöneberg. 

Auch die Regional- und Fernverkehrszüge seien weiterhin betroffen und würden nicht zwischen Charlottenburg und Wannsee/Potsdam Hauptbahnhof verkehren.

Senatorin Jarasch: über Sprengplatz-Standort im Grunewald “werden wir im Senat reden”

Auch Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Bettina Jarasch hat sich vor Ort über die Lage informiert. Ähnlich wie zuvor die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey stellt sie den Munitionsplatz mitten im Wald infrage. Über den Standort “werden wir im Senat reden”, twitterte Jarasch.
Die Berliner Forsten und die Feuerwehr würden bereits über ein verbessertes Waldbrand-Monitoring und optimierte Löschwege beraten. Zudem forderte sie Konsequenzen aus der Zunahme von Waldbränden: “Der Waldumbau vom Kiefern- in einen Mischwald muss engagiert weitergehen – das ist wichtiger Waldbrandschutz, weil Mischwald nicht so leicht brennt”, schrieb Jarasch.   Forstamt: Schaden im Grunewald lässt sich noch nicht abschätzen
Der Umfang des Schadens im Berliner Grunewald durch den Brand und die Explosionen auf dem Sprengplatz der Polizei sind für Forstamtsleiter Gunnar Heyne noch nicht abzuschätzen. Die Zusammensetzung des Waldes sei dort aber etwas anders als etwa in Brandenburg, sagte er am Donnerstag im rbb-Inforadio. „Wir haben da zwar auch Kiefer, aber mit sehr viel Laubholz im Unterstand und frischeren Böden, so dass sich das Feuer, ich hoffe es zumindest, nicht so schnell ausbreitet.“

Informationen dazu, wie es zu den Explosionen auf dem Sprengplatz gekommen sei, habe er nicht. Heyne sagte, es könne es sich aber nur um einen unvorhergesehenen Unfall handeln. „Bisher ist das noch nie vorgekommen“, so der Leiter der Berliner Forsten. Das Feuer war am frühen Donnerstagmorgen ausgebrochen. Inzwischen haben die Löscharbeiten begonnen. Aufgrund der Gefahr weiterer Explosionen gestalten sich diese aber schwierig, sagte Heyne. (dpa)

Brandenburger Innenministerium: wollen bei gefundener Munition aushelfen 

Ein Sprecher des brandenburgischen Innenministeriums sagte zur Frage, ob in Berlin gefundene Munition nun im Nachbarland gelagert werden kann: “Wir sind willens nach Möglichkeit vorübergehend schnell zu helfen.” Alexander Fröhlich

Giffey: Brand ist einmalig in Berliner Nachkriegsgeschichte

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sieht trotz des anhaltenden Brandes im Grunewald keine Notwendigkeit für Evakuierungen. „Es ist kein Personenschaden zu beklagen“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag nach einem Besuch an der Brandstelle. „Es gibt keine Notwendigkeit für eine Evakuierung von Bevölkerung“, sagte sie. „Das haben wir in Brandenburg ja anders erlebt, wo ganze Dörfer evakuiert werden mussten. Das ist hier nicht der Fall, weil hier im Umkreis von zwei Kilometern niemand wohnt.“

Giffey sagte, bei dem Brand im Grunewald handele es sich um ein Ereignis, das in der Berliner Nachkriegsgeschichte einmalig sei. Die Regierende Bürgermeisterin hatte ihren Urlaub unterbrochen, um sich im Grunewald selbst ein Bild von der Lage zu machen. Rund um den Sprengplatz wurde im Umkreis von 1000 Metern eine Sicherheitszone eingerichtet. „Das Entscheidende ist, dass wir es schaffen, diesen Sicherheitskreis einzugrenzen, es schaffen, dass das Feuer nicht darüber hinaus geht“, sagte Giffey.

„Ich bin sehr dankbar, dass wir das interdisziplinär tun, also zusammen mit der Bundeswehr und in engem Schulterschluss von Berliner Polizei und Berliner Feuerwehr“, so die Regierende Bürgermeisterin. Giffey dankte allen Einsatzkräften, ausdrücklich auch denen aus Brandenburg und der Bundeswehr, für ihre schnelle Unterstützung. „Für uns ist ganz entscheidend, dass wir sehr zügig ein Übergreifen der Flammen verhindern und alle Kräfte, die wir haben, bündeln. Das geschieht gerade.“ (dpa)

Berliner Polizei untersagt musikalische Autobahnblockade

Die Berliner Polizei hat die im Stadtteil Friedenau geplante Autobahnblockade von Musikern und Chorsängern kurzfristig untersagt. Als Grund nannte ein Polizeisprecher am Donnerstag die Vollsperrung auf der weiter westlich gelegenen Autobahn 115 wegen des Waldbrandes im Grunewald. Um zusätzliches Verkehrschaos zu vermeiden, müsse die A103 als weitere wichtige Route in die Berliner Innenstadt frei bleiben. Den Veranstaltern der geplanten Blockade seien neben der Autobahn zwei alternative Standorte für ihr Konzert unter dem Motto „Musizieren statt betonieren“ angeboten worden.

Ursprünglich wollte die Initiative „Lebenslaute“ ab 16.30 Uhr auf der Autobahn 103 an der Anschlusstelle Saarstraße klassische Werke unter anderem von Haydn und Schubert und andere Musik zum Besten zu geben. Die Aktion war vor allem als Signal gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn und für eine okologische Verkehrswende gedacht. Ein Sprecher der Initiative warf der Polizei angesichts der neuen Entwicklung „Willkür“ vor. (dpa)

Feuer und Rauch auf rund 50 Hektar – Feuerwehr beginnt Löscharbeiten innerhalb des Sperrkreises

Die Feuerwehr hat mit Löscharbeiten innerhalb der Sicherheitszone rund um den Sprengplatz im Grunewald begonnen. Das sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein am späten Donnerstagnachmittag. „Der Sperrkreis von 1000 Metern bleibt bestehen. Aber es ist möglich, dass wir als Feuerwehr jetzt in gewissen Bereichen bis auf 500 Meter tätig werden können“, sagte Kirstein. „Das heißt, die Löscharbeiten sind zum Teil schon angelaufen.“ Das Löschwasser sei im Vorfeld schon bereitgestellt worden.
„Jede Minute, die wir keine Detonationen hören oder auf dem Sprengplatz etwas passiert, ist eine gute Zeit für uns“, sagte Kirstein. „Wir werden jetzt mit den Einsatzkräften der Feuerwehr in Teilen bis 500 Meter rangehen können.“ Die Bundeswehr unterstütze die Feuerwehr, indem sie Schneisen im Wald anlege, von denen aus dann Löscharbeiten möglich seien. „Es ist davon auszugehen, dass das Feuer nicht über den 1000-Meter-Sperrkreis hinweggeht“, so der Feuerwehrsprecher.

„Wir haben die Fläche jetzt neu definiert: Es sind rund 50 Hektar betroffen“, erklärte Kirstein. „Die brennen nicht alle komplett, die sind zum Teil nur verraucht.“ Die Fläche habe sich seit den frühen Morgenstunden aber deutlich ausgeweitet. „Wir sind jetzt aber guter Dinge“, sagte Kirstein. „Wir haben eine unabhängige Löschversorgung, die uns heute in den Abendstunden massiv nach vorne bringen wird.“

Die Einsatzkräfte seien seit mehr als zwölf Stunden vor Ort. „Sie werden jetzt zum Abend ausgetauscht“, sagte Kirstein. „Die Nachtschicht wird frisch hier her kommen. Wir gehen davon aus, dass wir mindestens bis in die späten Abendstunden hier tätig sein werden, wenn nicht sogar die ganze Nacht.” (dpa)

Feuerwehr: Einsatz im Grunewald zieht sich bis Freitag 

Die Berliner Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand im Grunewald bis Freitag anhalten wird. „Wenn man hier eine vorsichtige Einschätzung vornimmt und wenn man das realistisch analysiert die Lage, sieht es so aus, dass wir schon damit rechnen, dass die Lage mindestens auch noch in den frühen Morgenstunden nicht beendet sein wird und sich über die Nacht zieht“, sagte James Klein vom Pressedienst der Feuerwehr am Donnerstagnachmittag.

Der Brand breite sich innerhalb des Sperrkreises der Feuerwehr nach Südwesten aus. „Wir hatten zuerst ein Feuer am Sprengplatz, das hat sich auf drei, vier Feuer erweitert“, sagte Klein. „Wenn man jetzt sich die Drohnen- und Hubschrauberbilder anguckt, haben wir da mehrere Glutnester, die noch zu den drei, vier dazugekommen sind. Das Feuer bewegt sich in den Südwesten (…) und da sind überall kleinere Glutnester.“ (dpa)

Feuer läuft Richtung Avus – Feuerwehr rechnet mit Ausweitung

Die Berliner Feuerwehr stellt sich darauf ein, dass sich der Brand im Grunewald ausweitet. „Wir haben feststellen müssen, dass das Feuer im Sperrkreis weitergelaufen ist“, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein am Donnerstag. „Wir haben gesehen, dass das Feuer schon in Richtung Avus läuft. Damit ist jetzt zu rechnen in den nächsten Stunden.“ Es sei davon auszugehen, dass der Brand sich noch ausweite und auch die Rauchentwicklung zunehme.

„Wir sind mit Kräften weiter vorgerückt, aber das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagte Kirstein. Es gehe darum, den Sperrkreis um den Sprengplatz der Berliner Polizei verkleinern zu können, sodass die Feuerwehr zum Löschen näher an ihn herankommen könne. Bisher gilt ein Sicherheitsradius von 1000 Metern. (dpa)

Feuerwehr: Noch keine Löscharbeiten im Sicherheitsbereich – 250 Kräfte im Einsatz

Die Feuerwehr hat im Grunewald noch nicht mit Löscharbeiten im Sicherheitsradius von 1000 Metern rund um den Sprengplatz der Polizei begonnen. Das sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen am Donnerstagnachmittag mit Hinweis auf die damit verbundenen Gefahren. „Wir haben die Vorbereitungen intensiviert, genau ab dem 1001. Meter“, sagte Homrighausen. Wenn Brände sich über den Sicherheitsbereich auszuweiten drohten, könne ihnen begegnet werden.
„Wir haben uns darauf vorbereitet mit einem massiven Kräfteaufgebot“, sagte der Landesbrandmeister. Die Löschwasserversorgung aus der Havel und der Krummen Lanke sei unerschöpflich. Das Löschwasser werde an die Einsatzstelle gebracht, bis an die Sicherheitszone.
Die Bundeswehr unterstütze die Feuerwehr, etwa indem sie Schneisen in die Waldfläche ziehe, sagte Homrighausen. Das biete der Feuerwehr mehr Bewegungsmöglichkeiten und verbessere die Chancen der Brandbekämpfung, falls sich das Feuer ausweiten sollte.
„Wir haben im Augenblick 250 Kräfte“, sagte der Landesbrandmeister. Einige davon seien noch auf der Anfahrt zum Brandort. Berliner Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr seien dabei gemeinsam im Einsatz. (dpa)

Giffey: “Feuerwehrleute nicht in Gefahr bringen”

Laut Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) ist das Einsatzgebiet in drei Zonen unterteilt. In der Mitte liegt der Sprengplatz. “Dort ist die eigentliche Gefahrenstelle, die dazu führt, dass wir nicht dort hineinfahren können”, erklärte Giffey. Die zweite Zone umfasst den Bereich, der 300 bis 500 Meter um den Sprengplatz herum liegt, die dritte Zone den Bereich zwischen 500 und 1000 Metern.

Der Fokus der Einsatzkräfte liegt Giffey zufolge derzeit auf der dritten Zone. Dort werde das Waldgebiet bewässert, “damit das Feuer nicht weiter übergreifen kann”. Das Vorgehen sei von Sprengstoffexperten festgelegt worden. “Uns ist wichtig, dass wir unsere Feuerwehrleute nicht in Gefahr bringen und dass wir sie nicht da rein schicken, wo die Gefahr von Detonationen ist”, erklärte Giffey.

Das Technische Hilfswerk (THW) hat ein Puffer-Wasserbecken aufgebaut, falls den Einsatzkräften im Grunewald das Löschwasser ausgeht. Pegah Meggendorfer

Großbrand im Grunewald : Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz – Löscharbeiten gehen weiter

Bild: Pegah Meggendorfer

Wetter könnte beim Brand im Berliner Grunewald am Freitag helfen

Das Wetter dürfte Einsatzkräften bei der Bekämpfung des Brandes im Berliner Grunewald zunächst nur ein wenig helfen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag in der Region durchweg trocken, allerdings gibt es auch keine signifikanten Winde, die das Feuer weiter anfachen könnten.

Für Freitagnachmittag seien hingegen Schauer und Gewitter vorhergesagt. „Da kann auch Starkregen dabei sein“, sagte ein DWD-Sprecher. Die Niederschlagsmenge könne der Feuerwehr dann löschen helfen. Während der Gewitter könne es zu stärkeren Windböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen. Da diese aber im Zusammenspiel mit dem Regen aufträten, sollten auch sie das Feuer nicht weiter entfachen. (dpa)

Giffey stellt Sprengplatz-Standort in Frage

Auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) macht sich vor Ort ein Bild der Lage. “Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir in Zukunft mit diesem Sprengplatz umgehen und ob auf Berliner Stadtgebiet der richtige Ort dafür ist. Ich werde auch mit Dietmar Woidke darüber sprechen, wie man auf eine Kooperation in der Metropolregion gehen kann”, sagte Giffey.

„Im Moment bin ich sehr froh, dass hier keine Wohnbebauung im näheren Umfeld ist und wir niemandem evakuieren müssen“, sagte die Regierende Bürgermeisterin. Der Sprengplatz sei seit vielen Jahren im Grunewald. „Er ist der einzige auf Berliner Territorium in dieser Form.“ Er liege im Wald, nicht in einem Wohngebiet. „Insofern ist das eine Situation, die jetzt, wie wir sie bewerten können, die Lage noch eher entspannt.“ Pegah Meggendorfer (mit dpa)
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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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