Handball: «Knappe Ressourcen: Füchse Berlin trotzen Reisestrapazen

Handball: «Knappe Ressourcen: Füchse Berlin trotzen Reisestrapazen

Hans Lindberg wirft den Ball auf das Tor. Mittwoch, 14.12.2022, 09:20

Die Füchse Berlin haben die Reisestrapazen bei der stressigen Anfahrt nach Dänemark mit dem vorzeitigen Erreichen des Achtelfinales in der European League gelindert. «Am Ende kommen wir raus mit einem Sieg. Das war hart und schwer. Aber grundsätzlich ist das Wichtigste, dass wir gewonnen haben», sagte Routinier Hans Lindberg nach dem glücklichen 29:28-Auswärtssieg beim dänischen Klub Skanderborg-Aarhus Handbold.

Dabei hatten der Handball-Bundesligist lange Zeit Probleme gehabt – besonders zu Beginn der Partie. «Wir kommen schlechtmöglich rein und liegen relativ schnell mit fünf Toren hinten. Wir machen viel zu viel technische Fehler und lassen viel zu viel freie Würfe liegen. Und haben wenig Zugriff in der Abwehr», kritisierte Trainer Jaron Siewert den Auftritt.

Vielleicht steckte den Berlinern da noch die lange Busfahrt in den Knochen. Eigentlich wollte das Team am Montagfrüh über Riga ins dänische Billung fliegen. Doch der erste Flug in Berlin hatte so viel Verspätung, dass daraus nichts wurde. Kurzerhand reiste das Team die 700 Kilometer mit dem Bus an. «So sind wir schon mit knappen Ressourcen angereist», sagte Lindberg.

Dass die Füchse mit einem Kraftakt doch noch den wichtigen Auswärtssieg feiern konnten, war auch ein wenig dem Glück zu verdanken. Denn mit dem letzten Freiwurf nach der Schlusssirene donnerte der Däne Morten Jensen den Ball nur an den Innenpfosten, von wo er aus dem Tor fiel. «Wir sind sehr, sehr happy, dass der letzte Ball dann zum Glück nicht reingeht. Mit unserem Glück und der Leistung wäre das Unentschieden wahrscheinlich das Übelste gewesen, was genau hätte passieren können», sagte Siewert.

Eine Quelle: www.focus.de

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