Happy End für ukrainische Familie in den eigenen vier Wänden!

Happy End für ukrainische Familie in den eigenen vier Wänden!

Gruppenfoto im neuen Zuhause: Manuela (v. r. oben) und Norbert Doil, daneben Alwina (1), Mama Julia B. (35), Diana (13), außerdem Milan (7), Jewgeni Junior (8), Papa Jewgeni B. (37) und Sascha (8) Foto: Grit Hübener

Nach einem B.Z.-Bericht wohnt die ukrainische Familie mit dem behinderten Sohn nun in einer barrierefreien Doppelhaushälfte

Drei Tage dauerte ihre Flucht von der Ukraine nach Deutschland. Dann wurde die Familie zunächst in einer Notunterkunft untergebracht, hätte womöglich in eine Turnhalle umziehen müssen. Jetzt gibt es das Happy End!

Die Eltern und ihre fünf Kinder leben nun in einem kleinen Häuschen in Calau (Oberspreewald-Lausitz). Vor allem für ihren Sohn Sascha (6) ist das eine enorme Erleichterung. Der Junge kam mit acht Monaten auf die Welt, sein linkes Bein ist stark verkürzt. Sascha braucht einen Rollstuhl, kann nur ein paar Schritte an Krücken gehen.

Happy End für ukrainische Familie in den eigenen vier Wänden!

Zur Begrüßung wurden Schnittchen gereicht (Foto: Grit Hübener)

Idealerweise ist die Doppelhaushälfte behindertengerecht ausgestattet, hat sogar einen Lift für Rollstühle und ein barrierefreies Bad. Früher wohnten hier die Eltern von Familie Doil, die beide gepflegt werden mussten. Seit dem Tod stand das Haus leer. „Als wir vom Schicksal der ukrainischen Familie hörten, wollten wir unbedingt helfen“, sagt Manuela Doil.

Gemeinsam mit dem Verein „Caputh hilft“ und Pfarrer Jonas Börsel wurde ein Kleintransporter organisiert, mit dem die Familie und ihre wenigen Habseligkeiten von Werder (Havel) nach Calau gefahren wurden.

Nach anderthalb Stunden empfing das Ehepaar Doil die Eltern und ihre Kinder mit Schnittchen und Kartoffelsuppe. Es flossen Tränen der Freude, Dankbarkeit und Erleichterung. Gänsehaut-Momente!

Später ging es erst mal auf große Erkundungstour durch Haus und Garten. „Wir sind so begeistert“, sagt Vater Jewgeni (38). „Unser Sohn Sascha hat sich sogar getraut, im Garten zu rutschen.“ Und Norbert Doil sagt: „Wir freuen uns, dass sich die Familie hier so wohl fühlt.“

Happy End für ukrainische Familie in den eigenen vier Wänden!

Sascha traute sich sogar, die Rutsche im Garten auszuprobieren (Foto: Grit Hübener)

Miete und behördliche Unterstützung für die Kriegsflüchtlinge gibt es vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Und: Sascha hat bereits eine Überweisung zum Kinderchirurgen im Gepäck und wird vermutlich im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus die bestmögliche Behandlung bekommen.

Happy End für ukrainische Familie in den eigenen vier Wänden!

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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