Jahrelange Verhandlungen: Hamburger Bahnhof als Standort der Nationalgalerie gesichert

Jahrelange Verhandlungen: Hamburger Bahnhof als Standort der Nationalgalerie gesichert

Das Gebäude vom Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in der Invalidenstraße. Montag, 14.11.2022, 15:50

Nach jahrelangen Verhandlungen haben Bund und Land Berlin den als Museum der Moderne bezeichneten Standort der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof gesichert. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) haben dazu für Dienstag eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt. Dabei gehe es um den Erwerb des Hamburger Bahnhofs und der benachbarten Rieckhallen durch den Bund und das Land Berlin, hieß es am Montag.

Berlin hatte mit dem am Montag beschlossenen Haushalt Mittel für den Ankauf der Rieckhallen in Höhe von 78 Millionen Euro bereit gestellt. Zuvor hatte der Bundestag den Ankauf des Hamburger Bahnhofs beschlossen.

Damit wird eine nach langem Zerren vereinbarte Absichtserklärung aus dem vergangenen Jahr umgesetzt. Die Immobiliengesellschaft CA Immo Deutschland, die Gebäude und Gelände um die Jahrhundertwende erworben hatte, wollte die Rieckhallen ursprünglich abreißen. Dann wurde ein Grundstückstausch vereinbart, der nun durch die Finanzmittel ergänzt wird.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht mit dem Nachtragshaushalt «die endgültige Rettung der Rieckhallen». So würden an einem einzigartigen Ort mit Rieckhallen und Hamburger Bahnhof zwei herausragende Kulturinstitutionen für die Stadt erhalten.

Eine Quelle: www.focus.de

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