Juden-Hass bei 1.-Mai-Demo in Berlin

Juden-Hass bei 1.-Mai-Demo in Berlin

Ein Teilnehmer der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ trägt ein Plakat mit der Aufschrift „Queers for a free Palestine – End Israeli occupation“ Foto: Christoph Soeder/dpa

Schon wieder marschieren in Berlin Juden-Hasser durch die Straßen – diesmal auf der linksradikalen sogenannten Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration.

Von René Garzke

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Berliner Stadtteil Neukölln im Einsatz. Rund 14.000 Teilnehmer sind auf der Straße.

Unter ihnen: offenkundige Juden-Hasser! Beobachter des Protests dokumentierten wiederholt Parolen, die zur Auslöschung Israels, des jüdischen Staates, aufrufen.

So war etwa der Spruch „From the river to the sea, Palestine will be free“ zu lesen und hören. Auf Deutsch: „Palästina wird vom Fluss bis zum Meer frei sein“.

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Ein Slogan der nicht etwa dafür steht, die Palästinenser von der Terror-Herrschaft der Hamas zu befreien, sondern für die Auslöschung des jüdischen Staates, an dessen Stelle der palästinensische Staat treten soll. Es ist somit KEIN Friedens-Slogan, sondern ein Aufruf zur Gewalt gegen Israel.

Juden-Hass bei 1.-Mai-Demo in Berlin

Demo-Teilnehmer halten ein Plakat „Freiheit für Palästina“ am Kopf der Demo (Foto: Axel Lier)

Der „Tagesspiegel“-Reporter Julius Geiler berichtete außerdem von einem Schild, auf dem eine Intifada – also eine Terror-Welle gegen Israel – gepriesen wird.

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Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt, auch auf Dolmetscher zurückzugreifen, um arabische Parolen übersetzen zu lassen und zu prüfen, ob sie volksverhetzend sind. Erst vor einer Woche war eine Demonstration von Juden-Hassern in Berlin eskaliert.

Das Jüdische Forum kündigte bei Twitter an, die Demo zu beobachten und antisemitische Vorfälle zu dokumentieren. Einige Transparente und Forderungen könnten als „Aufruf zur gewaltvollen Auslöschung des Staates Israels verstanden werden“, hieß es später in einem Tweet des Forums.  

Juden-Hass bei 1.-Mai-Demo in Berlin

Demonstranten mit Palästina-Flaggen im vordersten Block der Demo (Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP)

Kurz nach dem Start wurde die Demo durch die Beamten angehalten – einige Fahnen wurden überprüft und mussten eingerollt werden. Um was für Flaggen es sich handelte, war zunächst unklar.

Aus anderen Teilen der Demonstration ist am frühen Abend Pyrotechnik auf Polizisten geworfen worden. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray ein.

Juden-Hass bei 1.-Mai-Demo in Berlin

Polizei und schwarzer Block stehen sich gegenüber (Foto: CHRISTIAN MANG/REUTERS)

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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