Linke will Fast-Food-Restaurants bebauen: Gibt’s in Berlin bald McWohnung?

Linke will Fast-Food-Restaurants bebauen: Gibt’s in Berlin bald McWohnung?

Geht es nach den Berliner Linken, dann werden bald Wohnungen auf Fast-Food-Läden gebaut

Foto: picture alliance / NurPhoto Teilen Twittern Senden Von: Christopher Buhl 17.01.2023 – 17:56 Uhr

Cheeseburger, Pommes, Milchshake – und noch ’ne Wohnung obendrauf?

Die Berliner Linke will mit einem saftigen Vorschlag die Wohnungsnot in der Hauptstadt bekämpfen. Wie der RBB berichtet, denkt die Partei darüber nach, Fast-Food-Restaurants mit Wohnraum zu bebauen.

Der Vorteil, so argumentiert die Linke: Es müsse kein zusätzlicher Bauraum ausgewiesen werden – man könne einfach auf die einstöckigen Burger-Schuppen aufbauen. Und davon gibt es in Berlin nicht zu knapp.

Einer der Bezirksbürgermeister, Michael Grunst (52, Linke), erklärte, allein im Berliner Osten gebe es rund 30 Standorte, an denen der Plan umgesetzt werden könnte. Ergebnis: Einige hundert Wohnungen.

Auch sein Lichtenberger Parteikollege Sebastian Schlüsselburg hält viel von der Idee der „Burger-Buden“. Schlüsselburg gegenüber dem RBB: „Sein Parteikollege, der Lichtenberger Abgeordnete Sebastian Schlüsselburg meint, Berlin könne nicht in der Breite wachsen, aber in der Höhe. „Hier bauen wir keine Innenhöfe zu, sondern nutzen vernünftiges Potenzial – wenn die Eigentümer mitziehen.“

+++ App-Nutzer kommen hier zu unserer BILD-Umfrage +++

Unterstützung bekommen die Linken vom Regierungspartner SPD. Bausenator Andreas Geisel (56) erklärte am Montag, man schaue sich alle möglichen Standorte an. Er halte es für sinnvoll, auf bereits versiegelten Flächen Wohnungen zu bauen.

Anzeige

Als Vergleich zog Geisel bereits erfolgten Wohnungsbau auf Supermärkten heran: Durch die Aufstockung entstünden pro Jahr etwa 500 Wohnungen.

Ob der Vorschlag das Wohnungsproblem wirklich lösen kann? Fraglich. Doch Geisel sieht ihn mindestens als wichtigen Baustein. Fakt ist: In der größten deutschen Stadt fehlen auch die meisten Wohnungen.

Im Herbst 2022 analysierte beispielsweise der Großmakler Colliers die Wohnungsnot in den größten deutschen Städten und stellte fest: In Berlin gibt es rund 100 000 Wohnungen zu wenig. Wegen des immer dynamischer steigenden Zuzugs vergrößert sich auch die Wohnungsnot immer mehr.

McMenü mit Maus? Nager-Schock bei McDonalds

Linke will Fast-Food-Restaurants bebauen: Gibt’s in Berlin bald McWohnung?

Quelle: Kenedy News 15.01.2023 01:13

Eine Quelle: www.bild.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.