Liveticker: Hertha BSC – 1. FC Union 1:4 – Eiserne gewinnen auch das dritte Saison-Derby

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Einmal mehr schmeißt sich Hertha-Keeper Marcel Lotka in den hohen Ball Foto: ANNEGRET HILSE/REUTERS

Endlich ein volles Olympiastadion. Das Derby zwischen Hertha und Union findet erstmalig in der Bundesliga vor ausverkauftem Haus statt. Das Spiel hier im B.Z. Liveticker!

Die Herthaner werden in der eigenen Fankurve ausgepfiffen und mit Gegenständen beworfen. Zum Schluss legen einige Spiele ihre Trikots auf den Boden – das hatten wohl Fans gefordert. Auf der anderen Seite wird gefeiert und geschunkelt

90. Abpfiff! Der Schiri erlöst Hertha und pfeift pünktlich ab. Und es brennt weiter fröhlich im Union-Block. Aber egal, Union gewinnt hier hochverdient, war im Grunde in allen Belangen überlegen. Hertha bot hingegen spielerisch eine abstiegswürdige Leistung, Da stimmte einmal mehr kaum etwas. Union darf von Europa träumen, Hertha muss sich mit dem Abstieg beschäftigen

89. Das hat jetzt schon was von einer Vorführung. Und schon lange singen nur noch die Union-Fans

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85. TOOOR! 1:4 Michel. Langer Ball auf Michel, der ist frei durch, weil Herthas Abwehr weit aufgerückt war und trifft locker zum 4:1. Sein erstes Saisontor!

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82. Union wechselt auch noch mal: Awoniyi und Becker gehen, Voglsammer und Michel kommen

80. Belfodil kommt aus zehn Metern zum Abschluss, aber Rönnow macht den Fuß lang und kann abwehren. War noch einmal eine gute Chance! Immerhin!

79. Pekarik zieht im rechten Strafraum ab, der Schuss wird geblockt, es wird Hand reklamiert, war es aber nicht

77. Bei Herthas andauernder Harmlosigkeit dürfte das die Vorentscheidung gewesen sein. Und letztendlich gewinnt hier Union hochverdient. Der blau-weiße Treffe war im Enddefekt ja mehr Zufall als wirklich herausgespielt

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76. Serdar und Ekkelenkamp für Ascacibar und Maolida bei Hertha

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74. TOOOR! 1:3 Becker. Und da ist das angekündigte Kontergegentor. Becker geht, Boyata hechelt hinterher, ist viel zu langsam. Ungestört kann Becker ins lange Eck einschieben. Das war einfach!

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Sheraldo Becker bejubelt seinen Treffer zum 3:1 (Foto: City-Press GmbH)

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72. Gießelmann und Heintz gehen bei Union, es kommen Ryerson und Oczipka

71. Eines muss man sagen: Die Herthaner kämpfen, sie laufen, sie grätschen, aber spielerisch ist das halt zu wenig. Beispiel: Maolida hat Tempo und Technik, gewinnt aber kein Zweikampf, weil das körperlich zu wenig ist

68. Und dann der Konter, drei Unioner gegen zwei Herthaner, aber der Pass auf Schäfer ist zu schlecht, so gibt es auch hier nur eine Ecke

67. Böser Rückpasspatzer von Trimmel, Mittelstädt dazwischen, aber das dauert am kurzen Pfosten einfach viel zu lange. So gibt es nur eine Ecke

66. Hertha macht jetzt schon das Spiel und Union lauert auf Konter. Klar! 

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65. Gelb für Tousart nach Foul an Prömel. Karten gibt es heute nur für Herthaner

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62. Schäfer kommt bei Union für Haraguchi

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61. Gelb für Kempf, übertrieben

60. Mittelstädt holt auf links aber eine Ecke raus. Die kommt sogar gefährlich, aber im Zentrum kann Boyata gerade noch am Einköpfen gehindert werden

58. Hertha ist zwar bemühter, aber weiter zu harmlos. Und irgendwann kommt dann ein Konter

56. Dardai zieht zentral aus 20 Metern ab, aber direkt in die Arme von Rönnow

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53. TOOOR! 1:2 Prömel. Wie schon im Pokal antwortet Union sofort. Flanke von Gießelmann von links, in der Mitte steht Prömel zwar gegen zwei Herthaner, kommt aber dennoch zum Kopfball und drin ist er. Schon da 15. Kopfballgegentor der Berliner in dieser Saison. Das sagt schon alles!

52. Freistoß Hertha von rechts, Mittelstädt schlägt den Ball hoch in den Strafraum, da ist Boyata, aber sein Kopfball landet direkt in den Armen von Rönnow

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49. TOOOR! 1:1 Baumgartl (Eigentor). Tousart schickt Belfodil in den rechten Strafraum, der passt sofort scharf vor das Tor, Baumgartl ist zwar vor Maolida am Ball, bugsiert das Leder aber dann selbst ins eigene Tor

47. Und wie erwartet brennt es jetzt im Union-Block. Und zwar nicht zu knapp!

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Gleich nach Wiederanpfiff stand dann der Union-Block in Flammen (Foto: City-Press GmbH)

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46. Weiter geht es Anstoß Hertha. Bei denen sind nun Mittelstädt und Dardai ür Eitschberger und Darida im Spiel

45.+1 Halbzeit! Die Führung für Union hätte durchaus noch höher ausfallen können (Torschussverhältnis 8:0). Wieder einmal ein erschreckend schwacher Auftritt der Blau-Weißen. Der Wille ist schon da (sie sind mehr gelaufen als Union), es fehlt aber vor allem der Weg. In den Zweikämpfen oft zu schwach und zu langsam, werden ständig auf den Flügeln überrannt. Und vorne sind sie dann total harmlos. Das ist schon abstiegswürdig! Union hingegen muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht schon höher zu führen

45. Maolida am linken Strafraumeck, zieht in die Mitte, will den Ball ins lange Eck schlenzen, rutscht dabei aber weg. Eine Minute wird nachgespielt

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Myziane Maolida rutscht bei seinem Schlenzerversuch weg und verzieht so klar (Foto: Sören Stache/dpa)

44. Hertha probiert jetzt mehr und gerät prompt in den Konter, Becker startet, lässt Boyata im Strafraum aussteigen, aber sein Schuss geht direkt in die Arme von Lotka

41. Ein Aufbäumen ist bei Hertha nicht zu erkennen. Sie warten weiter ab, stören aber jetzt etwas früher. Das Problem ist, wenn sie sich den Ball erobern, ist er meist prompt wieder weg

38. Jetzt mal Hertha. Tousart passt halbhoch im rechten Strafraum vor da Tor, da ist Maolida, nimmt den Ball direkt, trifft das Leder aber nicht optimal, so geht der vorbei. Aber bisher Herthas beste Torchance!

36. Der Linienrichter auf rechts kommt auch vom anderen Stern. Klares Foul an Darida, aber er zeigt Freistoß für Union an. Jablonski überstimmt ihn dann jedoch. Also, wenn man das nicht sieht, sorry. War ja direkt vor seinen Augen!

33. Das Tor war längst überfällig. Union war hier drückend überlegen und ist mindestens eine Klasse besser als Hertha. Die Blau-Weißen lassen bisher alles vermissen, stehen oft schlecht, sind gedanklich immer einen Schritt langsamer und hecheln meist den Roten nur hinterher

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31. TOOOR! 0:1 Haraguchi. Becker geht auf links ab, alles rennt nur hinterher, die Flanke kommt auf den zweiten Pfosten, dort kann sich Haraguchi gegen den völlig überforderten Eitschbeger durchsetzen und köpft mit Innenpfosten ein

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Wie ein Torpedo köpft Genki Haraguchi mit dem Kopf zur 1:0-Führung für die Eisernen ein (Foto: ANNEGRET HILSE/REUTERS)

29. Trimmel kann völlig ungestört durch den rechten Strafraum spazieren, haut auf den ersten Pfosten, Lotka klärt, aber in die Mitte, da ist Awoniyi, auch der darf draufhauen, aber wieder ist Lotka zur Stelle

27. Nein, es ist weiter ein Spiel auf ein Tor. Hertha verliert fast alle Zweikämpfe im Mittelfeld. So kommt man natürlich nicht in die Offensive. Union macht das Spiel, Hertha rennt Ball und Gegner hinterher

24. Nachdem die Anfangsphase ganz klar Union gehörte, wagt sich Hertha auch mal nach vorne – wenn auch nur sehr zaghaft

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20. Und das war dann auch schon wieder für Jovetic. Er muss verletzt runter, für ihn kommt Belfodil. Er sieht zudem noch gelb, für was auch immer. Ein sehr bürokratischer Schiri!

18. Hertha kontert mal über rechts, dann kommt der hohe und weite Ball auf den zweiten Pfosten, da ist Darida, auch der will das Leder volley nehmen, trifft zwar immerhin den Ball, aber der geht in die Wolken

17. Und wieder brennt es lichterloh im Hertha-Strafraum. Awoniyi hat den Ball fünf Meter vor dem Kasten, will Lotka ausspielen, aber der Keeper bleibt auf den Beinen und kann am Ende doch wieder klären. Eitschbeger schlägt den Ball schließlich weg

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14. Wieder muss Lotka in höchster Not im Strafraum gegen Awoniyi retten. Danach rempelt der Keeper noch Prömel um und sieht dafür gelb

11. Prömel schickt kurz vor dem Sechzehner Awoniyi mit einem Pass in die Tiefe in den Strafraum, aber Lotka ist draußen und hat die Kugel

8. Union macht mehr das Spiel in den ersten Minuten. Hertha lauert auf Fehler und wartet erst einmal ab

6. Hoher Ball von rechts in den Union-Strafraum, da steht Jovetic rechts frei, will den Ball volley nehmen, trifft den Ball aber nicht. Eine bezeichnende Szene für Herthas momentane Situation. Der Montenegriner hatte richtig viel Platz!

4. Nach einer Ecke kann Trimmel, noch einmal flanken, Baumgartl ist mit dem Kopf zur Stelle, aber Lotka klärt bärenstark erneut zur Ecke. Das hätte schon das 0:1 sein können!

3. Abschlag Lotka, aber der Ball kommt postwendend zurück, Becker zieht im linken Strafraum auf das kurze Eck ab, aber Lotka klärt zur Ecke

2. Und es knallen mal wieder die Pyros im Hertha-Block. Dunkle Rauchschwaden ziehen durch das Stadion. Die Ecke brachte übrigens nichts ein

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Gleich nach dem Anpfiff brannten die Pyros im Hertha-Fanblock (Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP)

1. Los geht es mit Anstoß Union! Eine Becker-Hereingabe vom linken Strafraumeck lenkt Boyata zur Ecke ab

18.29 Uhr So, beide Teams kommen jetzt auf den Rasen

18.27 Uhr Felix Magath sieht die Rollen klar verteilt. „Natürlich ist Union der Favorit, das ist ja gar keine Frage“, sagte der 68-Jährige,  fügte aber hinzu: „Dennoch haben wir Chancen, das Spiel zu gewinnen.“

18.24 Uhr Übrigens, ein Spieler auf dem Platz heute hat schon für beide Teams gespielt: Der jetzige Unin-Profi Genki Haraguchi spielte von 2017 bis 2019 für die Hertha, bevor er dann zu Hannover 96 ging. Im letzten Sommer wechselte er dann zu den Eisernen

18.18 Uhr Eitschberger gibt also heute sein Profidebüt. Damit ist der 35. Hertha-Profi, der in dieser Saison eingesetzt wird. Das ist absoluter Ligarekord!

18.16 Uhr Bei Union gibt es nur einen Wechsel im Vergleich zum Köln-Sieg: Dominique Heintz spielt für Paul Jaeckel (Gelb-Sperre).

18.14 Uhr Bei Hertha gibt es im Vergleich zur Leverkusen-Pleite fünf Wechsel: Lotka, Eitschberger, Maolida, Gechter und Jovetic sind dabei. Dafür stehen Schwolow, Stark (beide wegen Verletzung nicht im Kader), Mittelstädt, Serdar und Belfodil (alle auf der Bank) nicht in der Startelf

18.11 Uhr Union muss heute auf Jaeckel (5. gelbe Karte) und Keeper Luthe (erkrankt) verzichten. Bei Hertha fehlt ebenfalls mit Schwolow (verletzt) der Stammkeeper. Zudem noch Neuzugang Nsona

18.08 Uhr Und das sagt Union-Trainer Fischer:  „Wir wissen, um was es geht. Es wird ein Kampfspiel. Die Situation für Hertha ist nicht einfach, aber ich habe mir die letzten Spiele von ihnen angeschaut und habe nicht den Eindruck, dass sie verunsichert sind. Aber wir müssen auf uns schauen. Viele von uns haben so ein Derby vor Fans noch nicht erlebt.“

18.06 Uhr Das sagt Hertha-Trainer Magath: „Meine Derby-Bilanz ist ziemlich gut. Ich sehe dem Spiel zuversichtlich entgegen. Die Spielweise von Union basiert auf Mentalität – die Herangehensweise ist also klar. Sie werden von Anfang an Druck machen, darauf haben wir uns vorbereitet.“

18.04 Uhr In der Hertha-Aufstellung gibt es gleich eine faustdicke Überraschung: Der 18-Jährige Julian Eitschberger steht in der Startelf! Der Rechtsverteidiger spielt sonst in der A-Jugend

18.01 Uhr Endlich wieder ein volles Olympiastadion im Derby. Das gab es zuletzt in der zweiten Liga! Geschäftsführer Fredi Bobic: „Es wird einmalig sein. Stimmung tut einer Mannschaft immer gut. Wenn im Stadion richtig was los ist, ist es als Spieler immer förderlich.“

18 Uhr Willkommen zum Liveticker Hertha gegen Union!

So wird heute gespielt:

Hertha: 37 Lotka – 4 Boyata, 20 Kempf, 44 Gechter – 2 Pekarik, 42 Eitschberger – 6 Darida, 18 Ascacibar, 29 Tousart, 11 Maolida – 19 Jovetic.

Union: 19 Rönnow – 31 Knoche, 25 Baumgartl, 33 Heintz – 28 Trimmel, 23 Gießelmann – 21 Prömel, 8 Khedira, 24 Haraguchi, 27 Becker – 14 Awoniyi.

Schiedsrichter: Sven Jablonski. Zuschauer: 74.667 (ausverkauft)

Die Voraussetzungen könnten vor dem Berliner Stadtderby gar nicht unterschiedlicher sein. Während Union um Europa kämpft, strampelt Hertha gegen den Abstieg. Dementsprechend gehen die Eisernen auch als Favorit in die Partie. Zumal die letzten beiden Derbys in der Liga (2:0) und im Pokal (3:2) gewonnen wurden. Und das relativ souverän. Das will Hertha heute ändern, aber Union wird sicherlich was dagegen haben. 

Alles zum Berliner Derby zwischen Hertha und Union hier ab 18.30 Uhr im B.Z. Liveticker!

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Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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