Mohammed bei Messer-Attacke getötet | Mörder zetert vor Gericht und stürmt aus dem Saal!

Mohammed bei Messer-Attacke getötet  | Mörder zetert vor Gericht und stürmt aus dem Saal!

Der Tatort: Ermittler sichern Spuren im Monbijoupark. Mohammed „Momo“ A. (13) überlebte nicht. Er wurde erstochen, weil er nicht der Freundin des Täters ausgewichen ist

Foto: spreepicture Teilen Twittern SendenVon: Anne Losensky 02.08.2022 – 18:18 Uhr

Der erstochene Flüchtlingsjunge vom Monbijoupark: die tödliche Messerattacke gegen den 13-jährigen Mohammed „Momo“ A. ist in einem neu aufgelegten Prozess als Mord gewertet worden.

Berlin – Das Berliner Landgericht verhängte gegen den angeklagten Gökhan Ü. (42) am Dienstag eine lebenslange Haftstrafe. „Diese Tat ist mit seinem narzisstischen männlichen Aufblähen zu erklären“, sagt Richterin Ingrid Wagner-Weßel. Als er das hört, flippt der Mörder aus und verlässt brüllend den Saal!

Das war passiert

Der 31. >Der 31. Oktober 2020, Halloween. Der Tunnel unter der S-Bahn zwischen Monbijou- und James-Simon-Park an der Spree (Mitte). Um 22.30 Uhr kreuzen sich hier die Wege von Gökhan Ü. (Türke) und Mohammed „Momo“ A. (Syrer). Hier der Fleischer mit dem Messer in der Tasche, 18 Einträge im Strafregister. Dort der Schüler, der aufs Handy starrt. Die Freundin des Fleischers muss ihm im Tunnel ausweichen. Der Schüler kriegt das Fleischer-Messer ins Herz.

Staatsanwaltschaft, sondern die Eltern des toten Jungen ziehen empört vor den Bundesgerichtshof! Der entscheidet: neuer Prozess, neue Richter.

Das sagte der BGH

Ein belangloser Fast-Zusammenstoß wird als „Respektlosigkeit“ und „unbotmäßiges Verhalten“ gedeutet. „Wuchtig und gezielt“ zugestochen, „um eine Lektion zu erteilen und als Sieger vom Platz zu gehen“. Dazu der Kommentar: „Der kleine arabische Hu** ist an den Falschen geraten, seine Mutter wird weinen.“ Ein Alltagsereignis führte zur Gewalt-Explosion gegen ein Kind. Rassistisch motiviert sei die Tat aber nicht gewesen. Auch der Fleischer hatte den BGH angerufen, um das Urteil zu kippen: Er berief sich auf Notwehr, wollte Freispruch – alles abgewiesen.

Nun das neue Urteil: Der Fleischer ist ein Mörder, die Höchststrafe lebenslang.

Das sagt die Psycho-Gutachterin

„Er wollte ihm eine Lektion erteilen und als Sieger vom Platz gehen. Seine Freundin musste dem Jungen im Tunnel ausweichen. Er war darüber erbost, herrschte ihn an. Der fragte: Was willst du? Es gab ein hitziges Wortgefecht. Er war wütend über vermeintlich respektloses Gebaren. Der Junge wich nicht zurück, er griff ihn aber auch nicht an. Da zog er das Messer.“

Eine Quelle: www.bild.de

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