Nach Angaben des Gouverneurs von Texas : US-Attentäter kündigte Tat auf Facebook an

Der 18-jährige Schütze von Uvalde soll seine Pläne auf Facebook veröffentlicht. Zunächst schoss er auf seine Großmutter.

Nach Angaben des Gouverneurs von Texas : US-Attentäter kündigte Tat auf Facebook an

„Die Realität ist, so schrecklich wie das, was passiert ist, es hätte schlimmer sein können“ sagte Gouverneur Abbot.Foto: Allison Dinner/AFP

Der Amokläufer an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas hat nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott seine Pläne kurz vor der Tat auf Facebook angekündigt. Er habe zunächst geschrieben, dass er seine Großmutter erschießen werde, sagte Abbott am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

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Sein zweiter Beitrag lautete demnach, dass er auf seine Großmutter geschossen habe. Etwa eine Viertelstunde vor der Ankunft an der Schule habe der 18-Jährige geschrieben, dass er in einer nicht namentlich genannten Grundschule um sich schießen werde, sagte der Gouverneur.

Abbott zufolge war der Schütze nicht vorbestraft. Es sei aber nicht sicher, ob der Amokläufer irgendwelche Eintragungen als Jugendlicher hatte. Das müsse noch ermittelt werde. Psychische Erkrankungen seien nicht bekannt, so Abbott.

Der Gouverneur gab auch bekannt, dass der Schütze seiner Großmutter ins Gesicht geschossen habe – sie überlebte. In der Schule sei er dann in einen Klassenraum eingedrungen, der mit einem anderen verbunden gewesen sei.

Abbott dankt der Polizei: „Es hätte schlimmer sein können“

Einen besonderen Dank sprach Abbott der Polizei und den den Einsatzkräften vor Ort aus. „Die Realität ist, so schrecklich wie das, was passiert ist, es hätte schlimmer sein können.“

„Sie haben unglaublichen Mut bewiesen, indem sie in die Schüsse liefen, nur um Leben zu retten“, sagte er über die Einsatzkräfte. „Es ist eine Tatsache, dass sie durch ihre schnelle Reaktion vor Ort in der Lage waren, auf den Bewaffneten zu reagieren und ihn auszuschalten. Sie waren in der Lage, Leben zu retten.“ Leider seien es nicht genug Leben gewesen. (dpa)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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