Nach Magath-Spruch – Wolfsburg-Rüffel für Max Kruse

Nach Magath-Spruch – Wolfsburg-Rüffel für Max Kruse

Dass Max Kruse gegen Felix Magath lederte, kam beim VfL Wolfsburg nicht besonders gut an Foto: picture alliance / Laci Perenyi

Anfang der Woche hat Max Kruse (34) mal wieder einen rausgehauen. Auf seinem Twitch-Kanal zog er über Hertha-Trainer Felix Magath (68) her. Das kam beim VfL Wolfsburg nicht gut an.

Von Kevin Schwank

„Der ist ein Scheucher“, sagte Wolfsburgs inoffizieller Unterhaltungs-Beauftragter mit Shisha-Pfeife in der Hand und ergänzte: „Der ist krank! Der macht Medizinbälle, bis die Leute kotzen.“

Zur Erinnerung: 2009 führte Magath die Wolfsburger sensationell zur Meisterschaft. Auch deshalb kamen die Kruse-Aussagen beim VfL gar nicht gut an. Deswegen musste der Kult-Kicker zum Rapport.

Nach Magath-Spruch – Wolfsburg-Rüffel für Max Kruse

Wolfsburgs Max Kruse gestikuliert (Foto: Tom Weller/dpa)

„Das ist unangemessen, über Bundesliga-Kollegen allgemein zu sprechen oder gewisse Kritik zu äußern über jemanden, der hier in Wolfsburg Außergewöhnliches erreicht hat. Auch mit seiner Art und Weise wird er hier sehr geschätzt“, betont Sportdirektor Marcel Schäfer (37).

Und dann weiter zu Kruse: „Es hat einfach nicht gepasst. Wir erwarten von unseren Spielern, wie von allen anderen, den vollen Fokus auf die eigene Aufgabe und auf das, was wir erreichen wollen. Da brauchen wir uns mit anderen Dingen nicht beschäftigen. Das haben wir Max auch mitgeteilt.“

Rüffel für Kruse!

Selbst sein größter Fan und Förderer, Florian Kohfeldt (39), gefielen die Max-Aussagen nicht. Deswegen knöpfte sich der Fußballlehrer seinen Schüler ebenfalls vor.

Kohfeldt: „Ich bin grundsätzlich immer jemand, der ihn verteidigt. Ich finde auch nach wie vor, er kann sein freies Wort sagen.“ Betont aber: „Diese explizite Aussage fand ich unangemessen. Und das habe ich ihm auch gesagt.“

Nach Magath-Spruch – Wolfsburg-Rüffel für Max Kruse

Auch Trainer Kohfeldt rüffelte seinen Star Max Kruse (Foto: picture alliance/dpa)

Zu einem Gedanken-Experiment lädt schließlich Schäfer ein: „Man kann mit einem Schmunzeln dazu sagen: Was wäre aus Max Kruse geworden, wenn er mal unter Felix Magath trainiert hätte..?“

Gute Frage, vielleicht ja ein Titel-Sammler. Aber die Konstellation Magath/Kruse ist ausgeschlossen. „Ich gehe überall hin. Aber niemals zu Magath“, betonte Kruse.

Auf 300 Bundesliga-Spiele kommt der dreimalige Nationalspieler trotzdem.

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Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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