Obwohl Mitarbeiter es für „unbedingt erforderlich“ hielten: Berliner Linken-Stadträtin blockiert Clan-Razzia

Obwohl Mitarbeiter es für „unbedingt erforderlich“ hielten: Berliner Linken-Stadträtin blockiert Clan-Razzia

Bezirksstadträtin Sarah Nagel (37,Linke) ordnete an, dass sie selbst über Razzia-Einsätze ihres Ordnungsamtes entscheidet

Foto: Olaf Selchow Teilen Twittern Senden 06.12.2022 – 14:12 Uhr

Berlin – Mit vereinten Kräften gegen dunkle Geschäfte. Zoll, Steuerfahndung, Polizei und das Neuköllner Ordnungsamt planten einen gemeinsamen Einsatz in einem orientalischen Restaurant in Britz im Berliner Bezirk Neukölln. Doch Linken-Stadträtin Sarah Nagel (37) untersagte die Teilnahme.

Zuvor war das Ordnungsamt bereits allein in dem gut besuchten Lokal aufgekreuzt. Restaurant-Angestellte versuchten, den Bezirksamts-Mitarbeitern den Zugang zu verwehren: „Wir haben Hauptumsatzzeit.“ Vor dem Lokal parkten große Luxusschlitten, auf der iPad-Speisekarte werden stolze Preise aufgerufen (Lammkarree fast 50 Euro).

Während der Kontrolle flüchteten Männer über die Tiefgarage in den angrenzenden Park. Sie waren wie Küchenpersonal bekleidet. Beim Ordnungsamt waren auch schon Hinweise auf illegales Glücksspiel im Keller eingegangen. Schwarzarbeit, Poker, Gewerbeverstöße – reichlich Anlass für eine größere Razzia.

Obwohl Mitarbeiter es für „unbedingt erforderlich“ hielten: Berliner Linken-Stadträtin blockiert Clan-Razzia

Anfang November kontrollierten Zoll und Ordnungsamt an der Neuköllner Hermannstraße noch zusammen

Foto: spreepicture

Linken-Stadträtin Nagel hatte aber schon vor ihrer Wahl Einsätze in Shishabars und Spätis als stigmatisierend kritisiert. Vor wenigen Wochen wies sie ihre Mitarbeiter an, dass sie persönlich über die Teilnahme an sogenannten Verbundeinsätzen bestimmt.

Die Folge? Sie schlug den dringenden Wunsch ihrer Mitarbeiter („unbedingt erforderlich“) aus – Teilnahme abgelehnt!

Eine Quelle: www.bild.de

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