Polizei beendet Friedenskundgebung vor Russen-Botschaft

Polizei beendet Friedenskundgebung vor Russen-Botschaft

Das Bild eines Kindes (ein mutmaßliches Kriegsopfer) wird an die Fassade von Gazprom projiziert Foto: Olaf Selchow

Der Widerstand gegen Putins Krieg gegen die Ukraine wächst. Doch eine harmlose Friedenskundgebung wurde am Samstagabend von der Polizei beendet.

Ab 19.30 Uhr versammelten sich etwa 70 Aktivisten vor der russischen Botschaft Unter den Linden. Ein Zelt war aufgebaut, Songs wurden gespielt, Redebeiträge gehalten.

Als aber Videos „Russians Wake Up“ und Schriftzüge mit „We stand with Ukraine, stop the war“ an die Fassade projiziert wurde, beendete die Polizei die Kundgebung.

„Die Menschen, die an Putins Propaganda glauben, sollen die Wahrheit erfahren. Wir wollen zeigen, dass die Ukrainer keine Nazis sind, wie Putin behauptet“, sagt ein Demonstrant. „Die Projektionen waren nicht genehmigt“, so ein Polizeisprecher.

Polizei beendet Friedenskundgebung vor Russen-Botschaft

Aktivisten diskutieren mit der Polizei. Die Kundgebung wurde beendet (Foto: Olaf Selchow)

Doch die Aktivisten ließen sich nicht unterkriegen, zogen zum Hauptsitz des umstrittenen Gaslieferanten „Gazprom“ an der Markgrafenstraße, projizierten auch dort Videos an die Fassade. Von dort ging es weiter zur chinesischen Botschaft an die Brückenstraße. Auch dort rückte die Polizei an und löste die Veranstaltung auf.

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An der Stralauer Allee wurden die Fahrzeuge der Aktivisten schließlich von mehreren Polizei-Einsatzfahrzeugen eingekeilt und überprüft. Noch am Sonntagabend sollte der Protest im 280 Kilometer entfernten Prag weitergehen, so ein Aktivist.

Polizei beendet Friedenskundgebung vor Russen-Botschaft

Vor der Russischen Botschaft demonstrieren die Menschen am Sonnabend friedlich (Foto: Olaf Selchow)

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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