Prozess um Mord-Auftrag: „Wir warteten auf das Startsignal zum Erschießen“

Prozess um Mord-Auftrag: „Wir warteten auf das Startsignal zum Erschießen“

Dem Angeklagten Thomas F. (l.) wird vorgeworfen, einen Auftrag zum Mord angenommen zu haben. Auch Tim H. ist angeklagt, bei der Verabredung zum Mord dabei gewesen zu sein

Foto: Olaf Wagner Teilen Twittern Senden Von: Anne Losensky 12.12.2022 – 19:49 Uhr

Berlin – „Teflon-Tommy“ machte lange, was er wollte: Strafverfolger perlten an ihm ab.

2013 stand der Hells-Angels-Rocker Thomas F. (40) sogar im Verdacht, am Mord an „Soda-Club“-Türsteher Sebastian „Locke“ K. (39) in der Kulturbrauerei (Prenzlauer Berg) beteiligt gewesen zu sein – aber er bekam Freispruch. Erst im August 2021 wurde er verurteilt: 6 Jahre und 2 Monate Knast als Drogen-Baron (mittlerweile rechtskräftig).

Nun sitzt er wieder vor Gericht: Für 10 000 Euro soll er bereit gewesen sein, zum Mörder zu werden! Das Opfer hatte angeblich 650 000 Euro Schulden bei einem Drogendealer.

Prozess um Mord-Auftrag: „Wir warteten auf das Startsignal zum Erschießen“

Der Soda-Club in Prenzlauer Berg. 2013 wurde dort ein Türsteher erschossen, Thomas F. galt als tatverdächtig

Foto: Olaf Wagner . .

Mit „Teflon-Tommy“ auf der Anklagebank: Tim H. (24), frisch verurteilt zu 11 Jahren Knast (Drogen und Kriegswaffen, Revision läuft). Nur weil das Opfer im April 2020 mit einem bewaffneten „Riesen mit Vollbart“ zum Treffen kam, sei der Anschlag abgeblasen worden, so die Anklage.

Die Verteidiger halten das für „eine Fehleinschätzung“, schließlich sei nichts passiert.

Eine Quelle: www.bild.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.