Schon jetzt herrscht am BER Oster-Stress

Schon jetzt herrscht am BER Oster-Stress

An den Sicherheits-Checks staute es sich am Freutag wegen des hohen Passagieraufkommens Foto: Ralf Lutter

Und am gerade eröffneten Terminal 2 fiel gleich mal die Gepäck-Anlage aus. Einige Passagiere verpassten sogar ihren Flug.

Der Pannen-BER hat seinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht …

Am letzten Schultag vor den Osterferien flogen bereits viele Familien in den Urlaub. 70.000 Passagiere wurden am Freitag am BER erwartet. Die Wartezeiten waren vor allem morgens lang, einige Passagiere verpassten sogar ihren Flug!

Rechtzeitig vor Ostern wurde zunächst Terminal 2 eröffnet. Doch in der Nacht zu Freitag brachte dies statt Entlastung zusätzliche Belastung. Bis 6 Uhr morgens gab es hier technische Schwierigkeiten – die Gepäckförderanlage fiel aus.

Schon jetzt herrscht am BER Oster-Stress

Am neu eröffneten Terminal 2 kam es in der Nacht zu Freitag zu einer Panne an der Gepäckanlage (Foto: Ralf Lutter)

Die ersten Abflüge am Morgen mussten zu Terminal 1 verlegt werden. „Viele Ryanair-Passagiere haben ihren Flug verpasst, weil sie nicht wussten, dass sie von einem anderen Terminal fliegen“, so ein BER-Mitarbeiter zur B.Z. Ein bitterer Start in die Osterferien!

Schon jetzt herrscht am BER Oster-Stress

Sie hatten das Glück, erst mittags zu fliegen: Daniela (41) und Hannes Pippig (41) mit ihren Kindern Elida (8) und Tede (6): „Wir fliegen nach Island. Ich glaube, wir kommen schnell durch. Wir sind gut vorbereitet und haben viel Zeit eingeplant“ (Foto: Ralf Lutter)

Ein weiteres Problem: Am Sicherheitscheck mussten Fluggäste in den Morgenstunden bis zu 40 Minuten Wartezeit einplanen. „Normalerweise ist man nach zehn Minuten durch“, so ein Mitarbeiter am Security-Check zur B.Z. Doch allein zwischen 6 und 8 Uhr morgens starteten gestern 40 Flüge.

Julia (28) und Maxi (32) aus Neukölln mussten mit ihrem Baby eine Dreiviertelstunde bei der Gepäckabgabe warten! „Wir müssen jetzt schnell los, unser Flieger startet gleich“, sagten sie vor ihrem Abflug nach Sardinien. Sie wollen das nächste Mal die neuen Automaten ausprobieren, an denen man selbstständig einchecken kann.

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Claudia (32) und Christoph Gierling (38) mit Sohn Fritz: „Wir fliegen über die Ferien nach Hurghada. Die Gepäckabgabe hat nur zehn Minuten gedauert. Der Flughafen ist aber sehr unübersichtlich ausgeschildert. Bis wir es zur Gepäckabgabe geschafft haben, hat es gedauert“ (Foto: Ralf Lutter)

BER-Sprecher Jan-Peter Haack zieht trotz der Pannen eine positive Bilanz: „Im Terminal 1 haben wir mehr Platz geschaffen und zusätzliche Self-Service-Check-in-Automaten aufgestellt.“ An reisestarken Tagen setze der Flughafen außerdem zusätzliche Servicekräfte ein. Das war bereits im März nötig, hier starteten und landeten am Flughafen 12 500 Flugzeuge mit 1,3 Millionen Passagieren.

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Julia (28) und Maxi (32) aus Neukölln flogen mit ihrem Baby nach Sardinien: „Die Gepäckabgabe hat ewig gedauert. Wir haben eine Dreiviertelstunde gewartet, hatten aber auch Spezialgepäck“ (Foto: Ralf Lutter)

Auch am Freitag koordinierte das sogenannte BER-Team Fluggäste. „Die Partner am Flughafen haben zu den Osterferien ihre Personalplanung angepasst und erweitert“, so Haack weiter. Rund eine Million Fluggäste werden während der zweiwöchigen Osterferien am BER erwartet. Das sind fast so viele wie in einem Monat. Da sind neue Pannen programmiert …

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Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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