Security für Staakener Siedlung ist ein kleiner Anfang

Security für Staakener Siedlung ist ein kleiner Anfang

Immer wieder muss die Feuerwehr zu Einsätzen im Kiez an der Heerstraße Nord (Archivbild) Foto: spreepicture/BZ-Montage

Seit Herbst leiden die Bewohner im Kiez an der Heerstraße Nord unter dem Feuer-Terror einer Jugendgang. Nun schickt der Vermieter des Hochhausquartiers nun endlich einen Sicherheitsdienst auf Streife. Dazu die Meinung von B.Z.-Redakteurin Katharina Metag.

Abgelegter Sperrmüll, ausgeschlachtete Autowracks, Gestank und Graffiti – Probleme gab es in der Staakener Siedlung Heerstraße Nord auch schon vorher. Richtig schlimm aber wurde es, als der Sicherheitsdienst abgeschafft wurde, berichteten Mieter.

Seit Monaten terrorisiert eine Brandstifter-Bande nachts die verängstigten Anwohner. Immer wieder brennen Kellerverschläge und Müllräume. Fast genauso lange bettelten die vielen älteren Bewohner um Unterstützung durch die Verwaltungen.

Bei meiner über 70-jährigen Schwiegermutter funktioniert seit Wochen das Telefon nicht. Weil im Keller die Kabel kokelten, musste sie sich jetzt ein neues Handy zulegen, um zu Hause erreichbar zu sein.

Wenigstens die Gewobag reagierte nun. Seit Freitag patrouillieren wieder Security-Mitarbeiter im Kiez. Einmal pro Stunde. Ein Anfang. Zumindest ein kleiner.

Lesen Sie dazu: Mehr als hundert Brandstiftungen – Eigener Sicherheitsdienst für Berliner Wohngebiet

 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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