So erlebte der B.Z.-Reporter die Judenhass-Demo

So erlebte der B.Z.-Reporter die Judenhass-Demo

Blanker Hass von allen Seiten. B.Z.-Reporter Peter Wilke wird von Polizisten vor dem Mob geschützt Foto: democ.

Wieder offener Judenhass auf einer Demo. Wieder in Berlin. Für B.Z. dokumentierte ich, wie der Hass-Mob unbehelligt und gewalttätig durch die Straßen zog.

Zwei Stunden bahnen sich am Samstag Hunderte Muslime ihren Weg durch die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Neukölln. Sie grölen „Kindermörder Israel“ und leugnen das Existenzrecht Israels. Die Stimmung: von Anfang an aggressiv.

So erlebte der B.Z.-Reporter die Judenhass-Demo

B.Z.-Reporter Peter Wilke (Foto: Christian Lohse)

Vor allem Journalisten werden zum Ziel. Ein Kollege bekommt einen Tritt gegen den Oberkörper. Auch ich werde angepöbelt.

Als der Demo-Zug seinen Endpunkt erreicht, bilden rund 50 Teilnehmer plötzlich einen Kessel um drei Polizisten und mich. Sie brüllen: „Was erzählst du für eine Scheiße über Palästina?“

So erlebte der B.Z.-Reporter die Judenhass-Demo

Rund 600 Menschen zogen am Samstag mit Palästinenser-Fahnen durch Kreuzberg und Neukölln und leugneten dabei offen das Existenzrecht Israels (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

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Dann die Eskalation: Ich werde als „Drecksjude“ und „Scheißjude“ beschimpft. Antisemitismus pur. Dazu Schienbein-Tritte!

Der Mob folgt uns, muss von anderen Teilnehmern zurückgehalten werden. Die Berliner Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung.

Ein aggressiver Mob aus Juden- und Israelhassern, der Journalisten bedroht: eine Schande für Deutschland.

So erlebte der B.Z.-Reporter die Judenhass-Demo

Die offiziell als „Pro Palästina“ angemeldete Demo schlug schnell um in Judenfeindlichkeit und blankem Hass gegen den israelischen Staat (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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