Sozialgipfel: Brandenburgs Sozialverbände erwarten konkrete Förderzusagen

Sozialgipfel: Brandenburgs Sozialverbände erwarten konkrete Förderzusagen

Lebensmittel liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. Freitag, 18.11.2022, 16:52 Brandenburgs Landesregierung will auch soziale Projekte im Land mit Blick auf die Energiekrise finanziell unterstützen. Dazu gibt es am kommenden Montag einen Sozialgipfel in Potsdam. Vertreter der Wohlfahrtsverbände haben dabei ganz konkrete Erwartungen.

Angesichts steigender Energie- und Lebenshaltungskosten auch im Bereich der sozialen Infrastruktur haben Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) für Montag (21. November) nach Potsdam zu einem Sozialgipfel eingeladen. Daran will sich auch Hubertus Diemer, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, beteiligen. «Wir zählen in Brandenburg über 50.000 Beschäftigte und gut 214.000 Mitglieder», erklärte er am Freitag der Deutschen Presse Agentur. «Ich erwarte mir von den Gesprächen am Montag ein Bekenntnis der Landesregierung dazu, die soziale Infrastruktur im Land konkret zu fördern», sagte Diemer.

Das betreffe etwa die Eingliederungshilfe für Menschen mit Handicap aber auch Schuldner- oder Schwangerschaftsberatungen. Die Mittel sollen aus einem zwei Milliarden Euro schweren Brandenburg-Paket kommen, mit dem die rot-schwarz-grüne Koalition die Bürger aber auch die Wirtschaft und Sozialverbände in der Energiekrise unterstützen will.

«Entscheidend ist auch, die Kommunen, die ihrerseits Projekte fördern, dabei zu unterstützen», betonte der Liga-Vorsitzende. Wichtig ist Diemer am Montag zudem, das Netzwerk zwischen freien sozialen und öffentlichen Trägern sowie der Zivilgesellschaft noch enger zu knüpfen. «Am besten funktioniert alles solidarisch und gut vernetzt», so der Liga-Vorsitzende.

In der Liga vertreten sind die sechs Wohlfahrtsverbände DRK, Arbeiterwohlfahrt (Awo), Caritas, Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Eine Quelle: www.focus.de

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