Streit um Anwaltskosten: RBB-Rundfunkrats-Sitzung geplatzt!

Streit um Anwaltskosten: RBB-Rundfunkrats-Sitzung geplatzt!

Beim skandalumwobenen Sender RBB kehrt keine Ruhe ein

Foto: Carsten Koall/dpa Teilen Twittern Senden Von: Michael Sauerbier 20.01.2023 – 21:48 Uhr

Berlin – Der nächste Hammer bei Berlins Skandal-Sender! Am Freitag platzte die Sondersitzung des RBB-Rundfunkrats. Dort sollten die Senderchefs ihre Anwaltskosten in Millionenhöhe erklären.

Nach nur zwei Minuten brach Rats-Chef Ralf Roggenbuck (58) das Treffen an der Masurenallee ab. Weil nur 13 der 29 Mitglieder erschienen waren. Zwei zu wenig, um Beschlüsse zu fassen. Nächsten Freitag wird die Sitzung wiederholt. Denn der Sender ist in Erklärungsnot.

Mit Entsetzen hatten die Rundfunkräte am Montag erfahren, dass der Sender schon 1,4 Mio. Euro für 31 (!) Anwälte bezahlt hatte – um den RBB-Skandal aufzuklären. Doch noch immer gibt es keinen Abschlussbericht.

Streit um Anwaltskosten: RBB-Rundfunkrats-Sitzung geplatzt!

RBB-Rundfunkrats-Chef Ralf Roggenbuck (58) musste die Sitzung am Freitag nach zwei Minuten abblase

Foto: Paul Zinken/dpa

Unglaublich: Nachdem eine freie RBB-Journalistin die Horrorkosten aufgedeckt hatte, widersprach Sendersprecher Justus Demmer tags darauf: „Wir können die Kosten in der dargestellten Höhe im bezeichneten Zeitraum nicht bestätigen.“ Doch Intendantin Katrin Vernau (49) bestätigte die Summe danach.

Christoph Hölscher, Sprecher der freien RBB-Mitarbeiter: „Das Dementi des Pressesprechers hat unsere eigene Kollegin in Misskredit gebracht. Obwohl sie korrekt berichtet hat. Der Sender beschädigt so seine Glaubwürdigkeit. Das darf nicht sein!"

Eine Quelle: www.bild.de

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