Tarife: Gewerkschaft: Mehr Geld für ASB-Beschäftigte im Spreewald

Tarife: Gewerkschaft: Mehr Geld für ASB-Beschäftigte im Spreewald

Verdi-Fahnen während einer Demonstration. Montag, 09.01.2023, 16:05 Die mit einem Symbol oder Unterstreichung gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision – ohne Mehrkosten für Sie! Mehr Infos

Die 300 Beschäftigten des Arbeiter-Samariter-Bundes im Spreewald erhalten mehr Geld. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi erhöhen sich mit Beginn des neuen Jahres die Löhne der Mitarbeitenden des ASB Ortsverband Spreewald e.V. um mindestens 4,25 Prozent und bis zu 12 Prozent. Der Ortsverband hat seit dem 1. September 2016 einen Haustarifvertrag mit Verdi. Die aktuelle Tarifeinigung wäre ohne die 123 Gewerkschaftsmitglieder des Ortsverbands nicht zustande gekommen, betonte Verhandlungsführer Ralf Franke am Montag.

In den einzelnen Bereichen gestalten sich die Lohnerhöhungen allerdings unterschiedlich: Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst bekommen den Angaben nach 4,25 Prozent mehr Geld. Bei den Beschäftigten in der Pflege und Betreuung steigt das Einkommen um 8,5 Prozent. Mitarbeitende im Fahrdienst, in der Küche, in der Wäscherei und in der Verwaltung erhalten 10,75 Prozent mehr Geld. Zudem sinkt die Wochenarbeitszeit bei Vollbeschäftigung von 40 auf 39,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Der Ortsverband Spreewald des ASB engagiert sich nach eigenen Angaben in den Spreewaldstädten Lübbenau, Vetschau und in deren Umgebung unter anderem in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, dem Katastrophenschutz und als Betreiber der Rettungswache in Vetschau.

Verdi hat mit drei Arbeitgeberverbänden der Wohlfahrt im Land für mehr als 9000 Beschäftigte Tarifverträge vereinbart. 33 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der Pflege. Verträge bestehen mit dem Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft e.V. (PTG), mit der DRK-Landestarifgemeinschaft Brandenburg und seit 2022 auch mit der AWO-Arbeitgeberverband Wohlfahrt in Brandenburg e.V..

Eine Quelle: www.focus.de

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