Trend geht zum Online-Banking: Deutsche Bank schließt 43 Filialen

Trend geht zum Online-Banking: Deutsche Bank schließt 43 Filialen

Trend geht zum Online-Banking: Deutsche Bank schließt 43 Filialen

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Montag, 18.07.2016, 11:31 Berlin gehört zu den Bundesländern, die am stärksten von Filialschließungen der Deutschen Bank betroffen sind. Im Laufe des kommenden Jahres sollen hier 43 Filialen wegfallen – darunter 26 der Konzerntochter Berliner Bank. Die Deutsche Bank veröffentlichte am Sonntag im Internet die Liste der betroffenen Standorte – bundesweit sind es 188.

Außenstellen sollen jeweils mit der nächstgelegenen Filiale zusammengelegt werden, wie es hieß. Die meisten Schließungen gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ über die Liste berichtet. Nach den Schließungen soll es in Berlin insgesamt noch etwa 40 Filialen von Deutscher Bank und Berliner Bank geben, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank der Deutschen Presse-Agentur.

Wieviele Arbeitsplätze wegfallen, teilte die Deutsche Bank nicht mit

Allein in den derzeit noch 42 Berliner Filialen der Deutschen Bank arbeiten nach Unternehmensangaben aktuell 636 Mitarbeiter. Ob und wie viele Arbeitsplätze aufgrund der Schließungen wegfallen, teilte die Bank nicht mit. In den kommenden Wochen wolle das Geldinstitut in Berlin jedoch das erste von bundesweit sieben Beratungscentern mit rund 100 Mitarbeitern aufbauen, so ein Sprecher.

Das größte deutsche Geldhaus hatte bereits im Juni im Zuge ihres Sparkurses angekündigt, dass gut ein Viertel der Filialen in Deutschland geschlossen werden soll. Mit dem neuen Filialnetz reagiert die Deutsche Bank nach eigenen Angaben außerdem darauf, dass immer mehr Kunden das Online-Banking nutzen und rund 50 Prozent der Kunden nur noch einmal jährlich in die Filiale kommen.

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Eine Quelle: www.focus.de

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