Von unseren Steuergeldern!: 100 000 Euro Entschädigung für Bordell-Betreiber

Von unseren Steuergeldern!: 100 000 Euro Entschädigung für Bordell-Betreiber

Bei der Großrazzia im April 2016 waren 680 Polizisten, sieben Staatsanwälte und 220 Zollbeamte im Einsatz

Foto: Fabian Matzerath Teilen Twittern Senden Von: Michael Behrendt 20.12.2022 – 17:34 Uhr

Berlin – Schallende Ohrfeige für Berlins Justizsenatorin Dr. Lena Kreck (Linke): Das Berliner Kammergericht hat am Dienstag verfügt, dass das Land Berlin 100 000 Euro Entschädigung an die Betreiber des FKK-Clubs „Artemis“ zahlen muss.

Zudem wurde eine Entschuldigung für die Razzia mit mehr als 900 Beamten angeordnet.

Krecks Behörde hatte einen Vergleich und die geforderte Entschuldigung verweigert. Sie war bereit 20.000 Euro zu zahlen, aber nicht 25.000! Der Justizsenat ließ den Vergleich platzen. Durch das Urteil erhöht sich die Summe nun deutlich aufs Vierfache – zu Lasten der Steuerzahler!

Von unseren Steuergeldern!: 100 000 Euro Entschädigung für Bordell-Betreiber

Berlins Justizsenatorin Dr. Lena Kreck (Linke)

Foto: picture alliance/dpa

Die Begründung des Gerichts für die Entscheidung wiegt schwer: „Schuldhaft amtspflichtwidriges Handeln.“

► Rückblick: Im April 2016 war ein Großaufgebot von Polizei und Staatsanwaltschaft zum „Artemis“ aufgebrochen, auch Spezialkräfte kamen zum Einsatz, die betreibenden Brüder kamen in Untersuchungshaft. In einer spektakulären Pressekonferenz am 14. April verkündete die Staatsanwaltschaft, die dort tätigen Frauen würden wie „Sklaven auf Baumwollfeldern“ gehalten, es ging zudem um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, die Betreiber seien der organisierten Kriminalität zuzuordnen.

Eine Quelle: www.bild.de

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