Waldbrände in Brandenburg : Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – dank starken Regens

Alle Evakuierungen aufgehoben + Starker Regen am Morgen sorgt für Entlastung + Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden + Der Newsblog.

Waldbrände in Brandenburg : Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – dank starken Regens

Regen prasselt auf den Bereitstellungsraum nahe Treuenbrietzen, der für Feuerwehr, THW und Polizei aufgebaut wurde. Starker Regen…Foto: Annette Riedl/dpa

Zwei große Waldbrände erschüttern den Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark: Ein Brand bei Treuenbrietzen war bereits am Freitag ausgebrochen, am Sonntag standen dort rund 200 Hektar in Flammen. Ein weiterer Großbrand kam bei Beelitz-Heilstätten hinzu. Die aktuelle Lage im Newsblog.

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Waldbrände in Brandenburg : Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – dank starken Regens

Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – Evakuierungen in Beelitz aufgehoben

Die zwei großen Waldbrände in Brandenburg sind dank des starken Regens am frühen Montagmorgen zunächst unter Kontrolle. „Es sieht deutlich entspannter aus“ sagte der Bürgermeister von Beelitz, Bernhard Knuth (parteilos). Zwar gebe es immer noch einige Brand- und Glutnester, aber die Menschen könnten zurück in ihre Häuser. „Alle Evakuierungen und Straßensperren sind aufgehoben.“ Weitere Evakuierungen seien nicht notwendig, hieß es zudem. Auch im nahe gelegenen Treuenbrietzen, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, wurde der Regen gegen 7.00 Uhr immer stärker.
Laut dem Deutschen Wetterdienst sollte es am Montag weiterhin kräftigen Regen und lokale Gewitter geben. Auf der Webseite der Stadt Beelitz schrieb Bürgermeister Knuth am Montagmorgen: „Der Brand ist zwar unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Auch wenn uns der aktuelle Regen sehr hilft, kann es trotzdem noch mal zu starker Rauchentwicklung kommen. Wir bitten in diesen Fällen sich ähnlich zu verhalten, wie am gestrigen Abend – Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden und halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf.“ (dpa) Kein Beitrag vorhanden

Kein Unterricht an mehreren Schulen

Als Folge der Waldbrände bei Treuenbrietzen und Beelitz fällt an diesem Montag an einigen Schulen der Unterricht aus. Das teilte das Bildungsministerium in Potsdam mit. Betroffen sind zwei Schulen in Treuenbrietzen („Albert Schweitzer“-Grundschule und die Gesamtschule) und drei Einrichtungen in Beelitz (Diesterweg-Grundschule, Solar-Oberschule, Sally-Bein-Gymnasium). Eine Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler solle aber gewährleistet sein, hieß es. Auch die Landesgartenschau in Beelitz bleibt an diesem Montag geschlossen. (dpa)

Berliner Feuerwehr und Polizei unterstützten in Brandenburg

Auch die Berliner Feuerwehr hat bei der Bekämpfung der Waldbrände in Brandenburg geholfen. Wie Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses sagte, hatten zuvor Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) und Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) telefoniert. Die Berliner Feuerwehr habe bei der Wasserversorgung für die Löscharbeiten geholfen, zudem sei ein Drohnenteam im Einsatz gewesen. Auch die Berliner Polizei habe mit zwei Wasserwerfern beim Kampf gegen die Flammen geholfen. (Alexander Fröhlich)

Starker Regen am Morgen sorgt für Entlastung

Starker Regen hat im Kampf gegen zwei große Waldbrände in Brandenburg am frühen Montagmorgen für Entlastung gesorgt. Zunächst brannten nachts noch 135 Hektar Waldflächen bei Treuenbrietzen – 80 Kilometer südwestlich von Berlin, wie Behördenvertreter vor Ort berichteten. Kurz nach 7 Uhr wurde der Regen aber immer kräftiger. Das Regenradar zeigte auch für die nächsten Stunden Regenfälle und Gewitter an.
Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannten am Wochenende zwei große Waldflächen bei Treuenbrietzen und Beelitz (beide Landkreis Potsdam-Mittelmark). Die Rauchschwaden waren so dicht, dass der Brandgeruch laut Feuerwehr selbst in Dresden wahrzunehmen war, also gut 100 Kilometer weiter südlich.
Bei dem Waldbrand nahe Treuenbrietzen sollten in der Nacht zu Montag 435 Einsatzkräfte vor allem der Feuerwehr vor Ort sein. Auch in Beelitz hatte sich das Feuer am Sonntag auf 200 Hektar ausgebreitet. Einige Straßenzüge wurden evakuiert. Der Kampf gegen die Flammen ist in dem Gebiet besonders schwierig, weil im Boden eines ehemaligen Spreng- und Übungsplatzes Munition liegt. Die Feuerwehrleute kommen nicht direkt an den Brand heran. Hubschrauber der Bundeswehr nahmen deshalb bei Dutzenden Flügen Zehntausende Liter Wasser aus einem nahen Baggersee auf und löschten von oben. (dpa)

Regen bringt Entspannung im Waldbrand-Gebiet bei Beelitz

Die Lage im Waldbrand-Gebiet bei Beelitz sieht am Montagmorgen deutlich besser aus. Es musste nicht weiter evakuiert werden und die Brandlinien konnten gehalten werden, teilte der Bürgermeister von Beelitz Bernhard Knuth (parteilos) am Montagmorgen mit. „Es sieht deutlich entspannter aus“ sagte Knuth. Zur Entspannung habe unter anderem beigetragen, dass es in Beelitz angefangen hat zu regnen.

Bei Beelitz und Treuenbrietzen kämpft die Feuerwehr gegen Waldbrände, die am Freitag ausgebrochen waren. Wechselnde Winde hatten für eine starke Ausbreitung des Feuers geführt. 600 Menschen mussten evakuiert werden. (dpa)

Landesgartenschau in Beelitz bleibt am Montag geschlossen  

Die Landesgartenschau in Beelitz bleibt wegen des Waldbrandes an diesem Montag geschlossen. Das teilte Geschäftsführerin Marina Ringel der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend mit. Als Grund nannte sie unter anderem, dass der Hauptparkplatz der Landesgartenschau derzeit für die Einsatzfahrzeuge genutzt werde. Ob am Dienstag wieder Besucher auf das Gelände könnten, werde am Montag entschieden.

Bei Beelitz brannte am Sonntag eine Fläche von rund 200 Hektar Wald. Einige Straßenzüge der Stadt wurden evakuiert. (dpa)

Waldbrände in Brandenburg – Hoffen auf Regen und Gewitter  

Im Kampf gegen zwei große Waldbrände in Brandenburg hoffen Anwohner und Einsatzkräfte, dass Regen und Gewitter am Montag die akute Gefahr senken. Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannten am Wochenende zwei große Waldflächen bei Treuenbrietzen und Beelitz (beide Landkreis Potsdam-Mittelmark). Die Rauchschwaden waren so dicht, dass der Brandgeruch laut Feuerwehr selbst in Dresden wahrzunehmen war, also gut 100 Kilometer weiter südlich.

Die Lage beim Waldbrand nahe Treuenbrietzen, das etwa 80 Kilometer südwestlich von Berlin und 40 Kilometer von Potsdam entfernt liegt, war nach Einschätzung des Landkreises vom späten Sonntagabend stabil. In der Nacht zu Montag seien 435 Einsatzkräfte vor Ort. „Am Morgen hoffen wir dann auf den versprochenen Regen“, sagte Sprecherin Andrea Metzler am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur.
Die Lage in Beelitz, wo ein weiterer Waldbrand ausgebrochen war, sei komplizierter, sagte Metzler. Dort hatte sich das Feuer nach Angaben von Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) bis zum frühen Abend auf 200 Hektar ausgebreitet, also etwa die Fläche von 280 Fußballfeldern – die gleiche Größenordnung wie bei Treuenbrietzen. Einige Straßenzüge wurden evakuiert, Bewohner anderer Straßen aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.
Ein Anwohner sagte dem RBB, das Feuer sei nur noch etwa 500 Meter vom Haus seiner Familie entfernt. „Wir hoffen, dass es nicht kommt, aber wir sind bereit“, sagte er dem Sender. Die Einsatzkräfte seien dabei, Bäume zu fällen und Brandschneisen zu schaffen, um das Vorrücken der Flammen zu stoppen. Auch die ganze Nachbarschaft helfe mit. „Wir probieren einfach nur alles zu retten, was geht“, sagte der Mann.
Bürgermeister Knuth sagte: „Wir hoffen, dass die Ausbreitung zum Stoppen kommt und wir letztlich erfolgreich das Feuer bekämpfen können.“ Später ergänzte er, der Waldbrand sei unter Kontrolle. In den kommenden Stunden müsse aber noch mit heftigen Windböen gerechnet werden, die das Feuer anfachen könnten. „Dann hoffen wir auf den erwarteten Regen“, sagte Knuth.
Tatsächlich fielen am frühen Montagmorgen die ersten Tropfen, brachten jedoch noch nicht den erhofften Effekt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) handelte es sich zunächst nur um vereinzelte Schauer und kleinere Gewitter, die nicht allzu viel Regen brachten. Erst im Laufe des Vormittags werde es flächendeckende Niederschläge geben, die für Entspannung sorgen dürften, sagte ein Sprecher. (dpa)

Ist das erst der Anfang?

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) befürchtet nach dem extrem trockenen Frühjahr einen “extrem gefährlichen Waldbrandsommer”. Wie die Politik die Einsatzkräfte aufgestellt sieht und wie der Sonntag verlaufen ist, lesen Sie in der folgenden Zusammenfassung.
Damit unterbrechen wir unsere Live-Berichterstattung. Mehr zur Lage in Potsdam-Mittelmark lesen Sie an dieser Stelle wieder ab Montagfrüh. Ihnen vielen Dank für das rege Interesse – und den Einsatzkräften und Anwohnern den erhofften Regen! tagesspiegel 1400 Kräfte sind im Großeinsatz in Beelitz und Treuenbrietzen. Von ihrem stundenlangen Kampf gegen die Flammen gegen die Flammen gibt es eindrucksvolle Bilder – hier eine Auswahl. tagesspiegel Was es heißt, die Sachen zu packen und das Haus zu verlassen, ohne zu wissen, ob es noch steht, wenn man zurückkommt – darüber hat unsere Reporterin Jeannette Hagen mit Familie Proßdorf aus Beelitz gesprochen. Ein Gespräch über wechselnde Winde und Detonationen im Wald – und zwei Brandenburger, die den Kopf hoch halten. Das Feuerwehrgerätehaus in Beelitz am späten Sonntagabend – weitere Fahrzeuge warten auf ihren Einsatz.

Waldbrände in Brandenburg : Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – dank starken Regens

Bild: Marion Kaufmann

Landesgartenschau in Beelitz bleibt Montag geschlossen – Bürgermeister widerspricht Landrat

Die Landesgartenschau (Laga) in Beelitz bleibt am Montag wegen des Waldbrandes geschlossen. Das sagte der Bürgermeister von Beelitz, Bernhard Knuth (parteilos), am späten Sonntagabend den PNN. Der Haupteingang zur Laga liege direkt an der Einsatzzentrale, von wo der Löscheinsatz koordiniert wird. „Da brauchen wir Bewegungsfreiheit, da stören Tagestouristen“, so Knuth.
Die Einschätzung von Mittelmark-Landrat Marko Köhler (SPD), dass die Lage in Beelitz „außer Kontrolle“ sei, teile er nicht. „Ich will die Situation nicht herunterspielen, aber seit mehreren Stunden wird das Feuer vor Beelitz gehalten, es hat sich nicht weiter ausgebreitet“, sagte Knuth, deshalb könne man derzeit nicht von einer unkontrollierten Lage sprechen. „Die Einsatzkräfte leisten Übermenschliches und die Stadt ist vorbereitet“ , sagte der Bürgermeister. Allerdings könne niemand sagen, wie sich die Situation in der Nacht entwickle, das hänge vom Wind ab, zudem seien die Löscharbeiten bei Dunkelheit erschwert. „Ich bete und hoffe, dass es nicht schlimmer wird“, so Knuth. (Marion Kaufmann)

Brandgeruch aus Treuenbrietzen sogar in Dresden zu spüren

Der Waldbrand in Treuenbrietzen hat sogar in Dresden die Bevölkerung alarmiert. In der sächsischen Landeshauptstadt war am Sonntagabend deutlich Brandgeruch wahrzunehmen, wie ein Tagesspiegel-Mitarbeiter bestätigte. Die örtliche Feuerwehr führte das auf das Großfeuer im rund 130 Kilometer nordwestlich gelegenen Treuenbrietzen zurück.
“Es ist davon auszugehen, dass, begünstigt durch die vorherrschende Wetterlage, Rauchniederschlag von diesem Ereignis der Grund für die Geruchsbelästigung ist”, teilte die Wehr am Sonntagabend mit. “Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung der Landeshauptstadt Dresden!” Es hätten sich in der Leitstelle Meldungen von besorgten Bürgern gehäuft. Von weiteren Anrufen solle die Bevölkerung bitte absehen.

Kachelmann: Brandstiftung muss Ursache gewesen sein

Meteorologe Jörg Kachelmann hat sich am Sonntagabend um kurz nach 20 Uhr bezüglich der Ursache der Brände festgelegt. Auf Twitter schrieb er: „Der #Waldbrand in #Treuenbrietzen entstand durch Brandstiftung. Waldbrände entstehen nur, wenn es länger nicht regnet. Und wenn den Brand jemand/etwas anzündet. Ohne Gewitter keine andere Möglichkeit. Keine Rolle: Glasscherben, Temperaturen (Vegetation brennt ab 250-300°)“ (Claudia Seiring)

Wetteraussichten für Brandenburg: Schauer, Gewitter, aber auch Wind

Wird es regnen? Oder werden Böen die Feuer noch anfachen? Die Frage, wie sich die Wetterlage in der Nacht entwickelt, ist für viele Menschen in der Nähe der Waldbrände existenziell. Im RBB hat Claudia Kleinert aus dem ARD-Wetterstudio am Sonntagabend prognostiziert, dass es zunächst windig bleiben wird und mit den Schauern und Gewittern, „die dann hoffentlich den erlösenden Regen bringen“, in der Nacht vorher kräftige Böen geben könne.
Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 65 Stundenkilometern war der Wind tagsüber für die Brände „dramatisch“. Dadurch könnten Kleinert zufolge auch kleine Glutnester zu einem großen Feuer werden. Bis Montagmittag kündigte sie Regenmengen von 25 bis 50 Litern über dem mittleren Brandenburg und zehn bis 25 Liter im südlichenLandesteil an. „In der Nacht zwischen zwei und vier kommt das aus Sachsen-Anhalt reingezogen“, sagte sie. Ein flächendeckender und anhaltender Landregen sei dagegen bis Ende der Woche nicht zu erwarten. (Claudia Seiring)

Ortsausfahrt Beelitz in Richtung Potsdam gesperrt

Die Ortsausfahrt Beelitz Richtung Potsdam ist mittlerweile gesperrt. Autofahrer werden zurückgeschickt. Konkret erstreckt sich die Sperrung von Beelitz-Nord (Ortseingang) bis Berliner Straße 151 (Schielicke Bau) sowie über die komplette Hermann-Löns-Straße bis zum Bahnübergang. (Marion Kaufmann)

Beißender Brandgeruch im Zentrum von Beelitz

Mittlerweile hat der Rauch auch das Zentrum von Beelitz erreicht, ist der beißende Brandgeruch fast im gesamten Stadtgebiet zu riechen. Immer wieder fahren Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Technischen Hilfswerk durch den Ort, dazwischen ein Traktor mit Güllewagen. (Marion Kaufmann)

Berliner Flughafenfeuerwehr hilft in Beelitz

Auch die Berliner Flughafenfeuerwehr hilft bei den Löscharbeiten in Beelitz. Ein Löschfahrzeug der Airportwache fährt mit Blaulicht und Signalhorn durch den Ort Richtung Wald. Die Polizei kontrolliert die Zufahrt Richtung Amselweg in Beelitz. Nur noch Anwohner dürfen passieren. Ein Bundeswehrsoldat sondiert die Lage in dem Wohngebiet am Waldrand. (Marion Kaufmann)

Waldbrände in Brandenburg : Feuer noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle – dank starken Regens

Die Absperrung der Polizei am Amselweg in Beelitz.   Bild: Marion Kaufmann

Viele Hubschrauber für den G7-Gipfel in Bayern

Die Stadt Treuenbrietzen und der Landkreis Potsdam-Mittelmark haben bereits am Freitag Hubschrauber angefordert, um die Brände zu bekämpfen. Das sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU)  am Sonntagabend im RBB. Hilfe sei „frühzeitig“ nachgefragt worden. „Das Problem war, dass alle Hubschrauber derzeit in Bayern sind wegen der Sicherung des G7 Gipfels.” Mit Hilfe der Bundeswehr sei es gelungen, am Sonnabend drei Hubschrauber nutzen zu können.
Mit Blick auf die steigende Zahl der Waldbrände und die große Trockenheit in Brandenburg sagte Stübgen: „Wir müssen uns voraussichtlich noch besser aufstellen, das kostet allerdings viel Geld.“
Die Waldbrandsituation habe sich angekündigt. „Wir hatten einen faktisch regenfreien März und im Mai und Juni Regen, der nicht gereicht hat, um den Boden durchzuweichen. Was wir bräuchten, ist langanhaltender Landregen.“ Wenn der sich nicht einstelle, werde die Situation extrem gefährlich. Dafür müssten Land und Bund – nach vier sehr trockenen Sommern in Brandenburg – Lösungen finden. (Claudia Seiring)

Schwerer Waldbrand auch in Sachsen

Während die Feuerwehren in Brandenburg weiter versuchen, die großflächigen Waldbrände in Treuenbrietzen und Beelitz einzudämmen, meldet die „Sächsische Zeitung“ ein weiteres Feuer im Landkreis Görlitz. Im Norden des Kreises nahe der Ortschaft Trebus ist am Sonntagnachmittag ein großer Waldbrand ausgebrochen, berichtet die Zeitung. Nach Angaben der zentralen Rettungsstelle seien die Flammen drei bis vier Meter hoch und der Rauch weithin sichtbar.  Weitere Beiträge

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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