„Wichtig, einen Notverkauf zu vermeiden“ : Musk verkauft Tesla-Aktien zur Finanzierung des Twitter-Deals

Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk dauert bereits seit Monaten an. Nun hat der Firmenchef Tesla-Papiere im Wert von 6,9 Milliarden Dollar abgestoßen.

„Wichtig, einen Notverkauf zu vermeiden“ : Musk verkauft Tesla-Aktien zur Finanzierung des Twitter-Deals

Elon Musk zieht am 17. Oktober gegen Twitter vor ein Gericht.Foto: JIM WATSON / AFP

Tesla-Chef Elon Musk hat Aktien des Elektroautobauers Tesla im Wert von 6,9 Milliarden Dollar verkauft. Zwischen dem 5. und dem 9. August stieß er etwa 7,92 Millionen Aktien ab, wie aus mehreren Unterlagen hervorgeht.

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Nach Berechnungen von Reuters besitzt er nun knapp 15 Prozent des Autoherstellers. Die Mittel könnten zur Finanzierung einer möglichen Twitter-Übernahme verwendet werden, falls er den Rechtsstreit mit der Social-Media-Plattform verliere, erklärte er.

„Für den (hoffentlich unwahrscheinlichen) Fall, dass Twitter den Abschluss dieses Deals erzwingt und einige Kapitalpartner nicht mitziehen, ist es wichtig, einen Notverkauf von Tesla-Aktien zu vermeiden“, schrieb er in einem Tweet am späten Dienstagabend. Weitere Verkäufe seien nicht geplant.

Mit den jüngsten Verkäufen hat Musk in weniger als einem Jahr Tesla-Aktien im Gesamtwert von rund 32 Milliarden Dollar verkauft. Zuletzt hatte er im April Tesla-Papiere im Wert von 8,5 Milliarden Dollar abgestoßen und auch damals erklärt, es seien keine weiteren Verkäufe geplant.

„Die Wall Street wird aus diesem Pokerzug lesen, dass die Chancen auf einen Twitter-Deal jetzt wahrscheinlicher sind“, twitterte Dan Ives, Analyst bei Wedbush Securities.

Musk hatte Anfang Juli eine Vereinbarung aufgekündigt, Twitter für 44 Milliarden Dollar zu kaufen. Zur Begründung führte er an, Twitter habe ihn bei der Zahl der Schein-Konten auf der Social-Media-Plattform getäuscht.

Daraufhin verklagte Twitter den Tesla-Chef, um ihn zum Abschluss der Transaktion zu zwingen. Die beiden Seiten gehen am 17. Oktober vor Gericht. (Reuters)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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